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Die Mehrfachvasallität im Lehnswesen

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GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der "Mehrfachvasallität im Lehnswesen" spielt für die Betrachtung des Lehnswesens im Mittelalter insofern eine wichtige Rolle, da es innerhalb des.

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Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Die Mehrfachvasallität im Lehnswesen
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640654918

Seitenzahl: 28
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der "Mehrfachvasallität im Lehnswesen" spielt für die Betrachtung des Lehnswesens im Mittelalter insofern eine wichtige Rolle, da es innerhalb des Lehnswesens zu vielen Veränderungen und nebeneinander auftretenden Strömungen kam, in die auch das Phänomen der mehrfachen Bindung an unterschiedliche Lehnsherren einzuordnen ist. Im Rahmen meiner Hausarbeit möchte ich daher die Frage beantworten, wie die Mehrfachvasallität zu charakterisieren ist und welche Folgen sie nach sich zog. Der Begriff „Folgen“ soll in meiner Arbeit aber nicht nur die direkten Folgen der Mehrfachvasallität in den Blick nehmen, sondern vor allem die Folgen im weiteren Sinne, also welche Reaktionen aus der Mehrfachvasallität hervorgingen beziehungsweise was man konkret gegen sie unternahm.
Während ich mich bei der Thematik der mehrfachen Lehnsbindung zentral mit deren Ursachen und Auswirkungen befassen möchte, könnte man auch den Forschungsstreit zur Entstehungszeit der Mehrfachvasallität zwischen den Historikern Georg Waitz und François Louis Ganshof in den Mittelpunkt der Betrachtungen rücken, den ich jedoch nur am Rande thematisieren werde. Auch der Zusammenhang zwischen der Herausbildung der Ministerialität und der Mehrfachvasallität wäre ein weiterer zu untersuchender Aspekt, den ich in meiner Arbeit allerdings komplett vernachlässigen werde.
Die Auffassung, das mittelalterliche Lehnswesen weise eine streng geregelte und einheitliche Struktur auf, hat sich bei den Historikern schon seit langem als falsch erwiesen und inzwischen weiß man, dass es im Lehnswesen ebenso viele abweichende Erscheinungsformen und Ausnahmen gab wie in der gesamten Epoche des Mittelalters, das auch nicht als gleichförmig, einheitliches Zeitalter bezeichnet werden kann. Eine dieser abweichenden oder, wie es François Louis Ganshof formuliert hat, „entarteten“ Erscheinungen des Lehnswesens ist die Mehrfachvasallität, die nicht einmal in einer in sich geschlossenen und einheitlichen Form auftrat, stattdessen durch viele Ausnahmen gekennzeichnet ist, die durch mich im Folgenden untersucht sowie dargelegt werden.

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