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Die Mozaraber

Ein Beispiel für mittelalterliche Toleranz auf der iberischen Halbinsel?

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Institut für Europäische Geschichte, Professur für Geschichte des Mittelalters), Veranstaltung: Hauptseminar: Christentum und Islam im Mittelalter, Wintersemester 2006/ 07, Sprache: Deutsch,.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die Mozaraber
Autoren/Herausgeber: Gloria Pepper
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640413942

Seitenzahl: 17
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Institut für Europäische Geschichte, Professur für Geschichte des Mittelalters), Veranstaltung: Hauptseminar: Christentum und Islam im Mittelalter, Wintersemester 2006/ 07, Sprache: Deutsch, Abstract: Konflikte zwischen den Anhängern verschiedener Religionen gibt es so lange, wie die Religionen selbst. Besonders deutlich wird dies in Bezug auf den Islam und das Christentum. Über die Jahrhunderte hinweg kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern beider Glaubensrichtungen, die meist darin keimten, dass die jeweils andere Religion nicht anerkannt bzw. nur die eigene Konfession als die Richtige gebilligt wurde. Jedoch gab es auch Zeiten der Entspannung, in denen Christen und Moslems friedlich nebeneinander und sogar miteinander lebten.
Diese Hausarbeit thematisiert jenes Miteinanderleben zwischen den zwei ungleichen Parteien von Gläubigen am Beispiel der iberischen Halbinsel. Im Jahr 711 wurde Spanien von den Moslems erobert und die früheren christlichen Strukturen unter den Westgoten mussten schrittweise dem islamischen System Platz machen. Nun standen sich zwei völlig gegensätzliche Kulturen gegenüber, die sich arrangieren mussten. Die Moslems hätten den spanischen Christen als neue Herrscher ihre Religion aufzwingen können, doch es wurde entschieden, dass Kirchen nach wie vor gestattet werden und die Ausübung des Christentum geduldet wird, solang die islamischen Rechte und Normen akzeptiert werden. Jene Christen, die sich den arabischen Sitten unterordneten, Arabisch lernten und anderweitig mit den Moslems kooperierten, werden Mozaraber genannt. Dieses Verhältnis zwischen beiden Glaubensrichtungen wird oft auch als Beispiel für mittelalterliche Toleranz bezeichnet, da die Christen nicht zum Konvertieren gezwungen wurden, diese im Gegenzug die moslemische Macht anerkannten und dadurch ein relativ friedliches Zusammenleben möglich war. Ob man jedoch wirklich von mittelalterlicher Toleranz sprechen kann und ob es sich nicht doch eher um eine Unterdrückung der christlichen Gemeinschaft handelte, soll im Folgenden näher untersucht werden.
Zu Beginn wird zunächst der Begriff Mozaraber erklärt. Dabei sollen sowohl die deutsche Bedeutung bzw. Übersetzung als auch der Entstehungszeitraum beschrieben werden. Weiterhin wird das Zusammenleben von Christen und Moslems auf der iberischen Halbinsel – diese wird auch unter dem Namen al-Andalus aufgeführt – skizziert. Im Hinblick darauf soll die Entstehungsgeschichte der Mozaraber im Zuge der moslemischen Eroberung in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts beschrieben werden.

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