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Die Polizei zwischen Stabilität und Veränderung

Ansichten einer Organisation im Wandel

Buch
24,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Jochen Christe-Zeyse
Einleitung
Jo Reichertz
Polizisten als Landsknechte
Weshalb sich Polizisten so gerne gegenseitig auf den Arm nehmen
Karlhans Liebl (unter Mitarbeit von Antje Reich)
Polizei und Rituale
Vorüberlegungen zu einer Analyse
Rafael Behr
Besser als andere
BF-Einheiten und der Organisationswandel der Polizei – Ein Werkstattbericht aus der Polizeikulturforschung
Jochen Christe-Zeyse
Die Macht der Profession
Beobachtungen zum Selbstverständnis einer starken Kultur
Werner Schiewek
Weiße Schafe – Schwarze Schafe
Dichotomische Weltbilder im polizeilichen Alltag
Hans-Gerd Jaschke
Management Cops
Anmerkungen zu einer polizeilichen Funktionselite
Rainer Prätorius
Scheinprobleme der Polizeireform
US-amerikanische Lehrstücke in symbolischer Politik
Bernd Runde
Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld
Wahrnehmungen und Interpretationen zu kulturellen Eigenarten der Polizei
Jochen Christe-Zeyse
„Naiv will man ja auch nicht sein“
Der schwere Stand des Vertrauens in einer strukturell misstrauischen Organisation
Clemens Arzt
Grenzen polizeilicher Eingriffe in der Wahrnehmung von angehenden Polizeibeamten und -beamtinnen
Zur Akzeptanz des Art. 20, Abs. 3 GG in der Polizeiausbildung
Wolfgang Schulte
„Und grau ist alle Theorie.“
Über die nicht immer ganz spannungsfreie Rezeption von (sozial-)wissenschaftlichen Denkweisen in der Polizei
Mechthild Hauff
Scheingegensätze ziehen sich an
Polizeiliche Studiengänge und das Ringen um Praxisorientierung und Akademisierung
Autorenverzeichnis

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Die Polizei zwischen Stabilität und Veränderung
Autoren/Herausgeber: Jochen Christe-Zeyse (Hrsg.)
Aus der Reihe: Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783935979856

Seitenzahl: 334
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Buch
Sprache: Deutsch

Die Polizei ist eine besondere Organisation: konservativ und modern, stabil und dynamisch, glorifiziert und kritisch beäugt, aufregend und bürokratisch, fremdbestimmt und autonom. Die besonderen Bedingungen polizeilicher Arbeit und der spezifische Charakter der Aufgabe finden ihren Niederschlag in einer besonderen Form der polizeilichen Identität – einer Identität allerdings, die sich als solche erst in der Abgrenzung zur Umwelt ausdrückt, sich organisationsintern aber ausdifferenziert in eine Vielzahl von Teil-Identitäten: Kriminalpolizei und Schutzpolizei, Stab und Linie, oben und unten, drinnen und draußen, Land und Bund.
Die Erscheinungsformen dieser spezifischen Organisationskultur eingehender zu beschreiben, die dabei zu beobachtenden Phänomene zu verstehen und in einen Deutungsrahmen einzuordnen, ist eine lohnende Aufgabe im Kontext einer sich entwickelnden Polizeiwissenschaft im deutschsprachigen Raum.
Das vorliegende Buch lässt Autoren zu Wort kommen, die die Polizei als Organisation gut kennen, selbst aber keine Polizisten sind. Es sind ausnahmslos Menschen, die über längere Zeit in der Polizei oder in einer ihr angegliederten Institution gearbeitet oder über sie geforscht haben.
Die hier vorgelegte Sammlung von Aufsätzen soll sowohl dem Polizeiforscher als auch dem Polizeipraktiker einen Einblick in bisher noch eher wenig erforschte Bereiche der polizeitypischen Organisationskultur geben und damit sowohl den wissenschaftlichen Diskurs außerhalb der Polizei als auch die Reflexion über eigene organisationskulturelle Eigenheiten innerhalb der Polizei anregen.

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