Erweiterte
Suche ›

Die Polygamiedebatte in der Spätphase des Osmanischen Reichs

Kontroversen und Reformen

Klaus-Schwarz-Vlg,
Buch
28,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Begegnung und Auseinandersetzung mit Europa löste in der islamischen Welt im 19. und 20. Jahrhundert eine umfangreiche Reformdiskussion aus. Die Forderungen nach rechtlichen Verbesserungen für Frauen und eine erstarkende feministische Bewegung machten auch die Institution Polygamie zu einem kontrovers diskutierten Thema. Die vorliegende Untersuchung zeigt an Quellenbeispielen, wie die Polygamiedebatte durch die Vertreter verschiedener intellektueller Strömungen und später auch durch die betroffenen Frauen selbst geführt wurde. Diese Debatte begleitete und beförderte Reformen, wie die Beschränkung der Polygamie durch die Familienverordnung von 1917 und ihr Verbot durch das neue Zivilrecht von 1926. Hierfür spielte die osmanisch-türkische Auseinandersetzung um die Polygamie in der Spätphase des Osmanischen Reichs als zentraler Bestandteil der Reformdebatte eine entscheidende Rolle.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Die Polygamiedebatte in der Spätphase des Osmanischen Reichs
Autoren/Herausgeber: Rana von Mende-Altayli
Aus der Reihe: Studien
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783879977154

Seitenzahl: 250
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Buch
Gewicht: 300 g
Sprache: Deutsch

Rana v. Mende-Altaylı ist Islamwissenschaftlerin und lehrte osmanische Sprache und Geschichte im 19. Jahrhundert am Institut für Turkologie der Freien Universität Berlin. Seit einigen Jahren beschäftigte sie sich mit der Situation der osmanisch-muslimischen Frauen in der Spätphase des Osmanischen Reiches. Zum vorliegenden Thema erschien 2010 bereits das von ihr herausgegebene Buch Fatıma 'Aliyye / Mahmud Es'ad: Ta'addüd-i Zevcat Ẕeyl. Continuation of the Debate on Polygamy (2010).

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht