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Die Reformation

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Kurzbeschreibung

Mit der Reformation endet das Mittelalter, beginnt die Moderne. Sie ist ein Transformationsprozess, der alle Bereiche grundlegend wandelt: die religiöse Sphäre, die Mentalität wie auch die territoriale Politik. Überaus klar und klug gegliedert legt Volker Leppin einen kompakten Überblick über alle Aspekte der europäischen Reformation vor.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die Reformation
Autoren/Herausgeber: Volker Leppin, Mariano Delgado, Walter Demel, Volker Reinhardt, Barbara Stollberg-Rilinger, Uwe Puschner, Martin Kintzinger, Kai Brodersen (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Daniela Hacke, Merith Niehuss, Axel Gotthard, Esther-Beate Körber, Bernd Schneidmüller, Ulrich Rosseaux, Stefan Weinfurter, Heribert Müller, Hagen Schulze, Sigrid Jahns, Lothar Schilling, Michael Sikora, Stefan Litt, Arno Strohmeyer, Walter Rummel, Reinhard Wendt, Rita Voltmer, Horst Carl, Michael Kaiser, Ralf Pröve

ISBN/EAN: 9783534725984

Seitenzahl: 144
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Volker Leppin ist evangelischer Theologe und lehrt Kirchengeschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen; davor war er zehn Jahre in derselben Funktion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Scholastik und Mystik des späten Mittelalters, die Biographie und Theologie Luthers sowie die Aufklärung.
Walter Demel, geb. 1953, ist Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität der Bundeswehr in München.
Mariano Delgado, geb. 1955 in Berrueces (Valladolid), ist seit 1997 Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg (CH). Zahlreiche Publikationen zur Kirchen- und Missionsgeschichte, zur Politischen Theologie in der Frühen Neuzeit und zum spanischen Weltreich.
Daniela Hacke zählt zu den renommierten Nachwuchswissenschaftlern ihrer Generation. Ihre akademische Karriere zeichnet sich durch Internationalität (Hamburg, Bologna, Cambridge, Bonn, München, Zürich) und eine breite Publikationspalette aus. In ihren Veröffentlichungen verfolgt sie geschlechtergeschichtliche und kulturwissenschaftliche Zugänge. Ihre Habilitation von 2011 an der Universität Zürich trägt den Titel: Koexistenz und Differenz. Konfession, Kommunikation und Konflikt in der Alten Eidgenossenschaft (1531-1712).
Esther-Beate Körber, Prof. Dr., geb. 1957, lehrt Neuere Geschichte an der FU Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des 16. – 18. Jahrhunderts, u.a. ›Öffentlichkeiten der frühen Neuzeit‹ (1998).
Bernd Schneidmüller, geb. 1954, ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Heidelberg.
Ulrich Rosseaux, geb. 1968, lehrt sächsische Landesgeschichte an der Universität Dresden.
Lothar Schilling, geb. 1960, ist seit 2008 Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg.
Michael Sikora lehrt neuere Geschichte am Lehrstuhl von Prof. Stollberg-Rilinger in Münster und ist ausgewiesener Fachmann für den Adel und das Militärwesen in der Frühen Neuzeit.
Stefan Litt, geb. 1969, studierte Geschichte und Judaistik an der FU Berlin und der Hebrew University Jerusalem, wo er promovierte. 2008 habilitierte er sich in Graz, wo er auch lehrt. Seit 2007 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bar-Ilan-Universität, Ramat Gan, Israel. 2014 wurde er mit dem Rosl und Paul Arnsberg-Preis der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ausgezeichnet.
Arno Strohmeyer, geb. 1963, ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Univer-sität Salzburg.
Walter Rummel arbeitet am Landeshauptarchiv in Koblenz. Er hat Grundlegendes zur Hexenverfolgung geforscht und veröffentlicht
Rita Voltmer lehrt Geschichte an der Universität Trier. Sie hat Grundlegendes zur Hexenverfolgung geforscht und veröffentlicht.
Volker Reinhardt, geb. 1954, lehrt allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Fribourg/Schweiz. Er ist einer der renommiertesten Kenner der neuzeitlichen Geschichte Italiens und Roms. Bei der WBG erschienen von ihm u.a. „Kardinäle - Künstler - Kurtisanen. Wahre Geschichten aus dem barocken Rom“ (2004), „Blutiger Karneval. Der Sacco di Roma 1527“ (2. Aufl. 2009) und „Rom. Geschichte der ewigen Stadt“ (zus. mit Michael Sommer, 2008).
Uwe Puschner ist außerplanmäßiger Profesor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin.
Martin Kintzinger ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster.
Kai Brodersen ist seit 2008 Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt, deren Präsident er von 2008 bis 2014 war.

Die Reformation brach - nach Vorankündigungen im Spätmittelalter - die religiöse Einheit Europas auf. In der Folge entwickelten sich in Böhmen, in der calvinistischen Schweiz, in Skandinavien, den Generalstaaten der Niederlande oder in England unterschiedlichste Ausprägungen von Kirchen und Religion. Auch die politische Landkarte wurde neu geschrieben - die gewalttätigsten Auswirkungen findet dieser Umbruch im Dreißigjährigen Krieg. Volker Leppin, der mit seiner Luther-Biographie auch international große Anerkennung fand, ist heute der führende deutsche Spezialist zur Reformationszeit. Er legt einen überaus klar gegliederten Überblick über alle Aspekte der europäischen Reformation mit Schwerpunkt auf dem Reich vor: von der spätmittelalterlichen Frömmigkeit mit ihren neuen Glaubensformen über erste reformatorischen Ansätze in Städten und bei Fürsten über die Auswirkungen auf das Reich insgesamt, die Ausdehnung auf Europa und die Reaktion des Papsttums bis zum Erreichen eines Status quo.

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