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Die Shoah in Belgien

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Kurzbeschreibung

Über vier Jahre hielten die Nationalsozialisten Belgien besetzt. In dieser Zeit deportierten sie tausende Juden von dort nach Auschwitz. Erstmals in der deutschen Geschichtswissenschaft befasst sich die Autorin mit der Durchführung der ›Endlösung‹ in Belgien. Sie benennt die beteiligten deutschen Dienststellen und stellt die Beteiligung der belgischen Behörden und die Reaktionen der Juden dar. Das Buch stützt sich auf bisher unveröffentlichte Quellen aus deutschen, belgischen und französischen Archiven.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Die Shoah in Belgien
Autoren/Herausgeber: Insa Meinen
Ausgabe: Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783534704293

Seitenzahl: 304
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Insa Meinen, geb. 1963, Dr. phil, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Konstanz, korrespondierendes Mitglied des ›Centre d’études et de documentation guerre et sociétés‹ (CEGES – Brüssel). Arbeitsschwerpunkte: Okkupationsforschung, Judenverfolgung in Belgien, Gender Studies. Seit 2003 in Brüssel u. a. Mitwirkung in einem Forschungsprojekt zur Geschichte der Zwangsvereinigung der Juden in Belgien und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat einer vom belgischen Senat beauftragten Forschungskommission zur Aufarbeitung der Rolle der belgischen Behörden bei der Verfolgung und Deportation der Juden.

Am 10. Mai 1940 griffen deutsche Truppen Belgien an, erst im September 1944 mussten sie das Land räumen. In der Zwischenzeit wurden Tausende von Juden gefangengenommen und nach Auschwitz deportiert. Dieses Drama, von der deutschen Geschichtswissenschaft bisher noch nicht untersucht, stellt Insa Meinen hier mit großer Sachkenntnis dar. Wie konnten die Deutschen weitgehend unbehelligt die jüdische Bevölkerung in ihre Gewalt bringen, wo doch die belgischen Behörden und die Polizei weit weniger an diesen Aktionen beteiligt war als etwa in Frankreich und den Niederlanden? Wie reagierten die Juden selbst? Welche deutschen Dienststellen waren an der ›Endlösung‹ beteiligt? Das Buch stützt sich auf bisher unveröffentlichte Quellen aus deutschen, belgischen und französischen Archiven.

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