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Die Sprachproduktion nach W.J.M. Levelt

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für deutsche Sprache und ältere Literatur), Veranstaltung: Proseminar: Linguistische Modellbildungen zu sprachverarbeitenden Prozessen, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Modell.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die Sprachproduktion nach W.J.M. Levelt
Autoren/Herausgeber: Julia Ilgner
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638324991

Seitenzahl: 14
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für deutsche Sprache und ältere Literatur), Veranstaltung: Proseminar: Linguistische Modellbildungen zu sprachverarbeitenden Prozessen, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Modell stellt ein Schema bzw. ein Blueprint (engl. blueprint = Plan, Entwurf, photographische Blauplause) dar, um das Phänomen der Sprachproduktion aus der Sichtweise des Sprechers zu erklären. Der Sprecher selbst wird dabei als ein hochkomplexer Informationsprozessor angesehen, der mentale Aktivitäten (z. B. Gefühle, Absichten, Gedanken) in Sprache transformiert. Ziel des Modells sowie der Wissenschaft ist es, das Sprechen als ganzheitliches, jedoch äußerst vielschichtiges Phänomen zu erklären. Aufgrund dieser Eigenschaft des Sprechaktes wird angenommen, dass verschiedene Fähigkeiten und Arbeitsschritte am Produktionsprozess beteiligt sein müssen, die – sofern man Näheres über sie erfahren möchte – weiter zerlegt werden. Levelt selbst gründet sein Blueprint-System auf sog. Prozesskomponenten und Subkomponenten, die in gegenseitiger Interaktion und Dependenz gemeinsam den Akt des Sprechens realisieren.
Wie sieht das Modell aus?
Levelts Schaubild bzw. Blueprint zur Erklärung der Sprachproduktion stellt im Wesentlichen einen einheitlichen, fortlaufenden Produktionsmechanismus dar, an welchem verschiedene Einzelkomponenten beteiligt sind. Das Schema verwendet insgesamt vier graphische Elemente (Kästchen, Kreise, Zwischenergebnisse, Pfeile), um die jeweiligen Module und Prozessschritte zu beschreiben.
Optisch wie auch inhaltlich kommt den Kästchen die bedeutendste Stellung zu, da sie die einzelnen Prozesskomponenten bzw. Subkomponenten abbilden. Im Gegensatz zu diesen stellen die Kreise eine Art Informationsspeicher dar, die gegenüber den Prozesskomponenten von Sprecher zu Sprecher individuell variieren können, da jeder Einzelne im Verlauf seines Lebens unterschiedliche Erfahrungen (Informationen) sammelt sowie sich einen persönlichen Wortschatz uns Sprachgebrauch aneignet. Ein wichtiger Unterschied zwischen Kästchen und Kreisen besteht folglich darin, dass letztere einen hohen Grad an Flexibilität vorweisen, während die Prozesskomponenten – zumindest was ihre prozessualen Abläufe betrifft – als relativ statisch betrachtet werden können. Ein weiteres beteiligtes Element wird durch die Zwischenergebnisse dargestellt, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Komponenten auftreten. Sie sind zum einen der Output der vorigen Komponente und zum anderen zugleich der Input für die folgende Komponente, was ein Hinweis für den sukzessiven, aber kontinuierlichen Ablauf des Systems und die Kooperation der Komponenten ist.

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