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Die Stimme meiner Mutter

Araki Verlag,
Buch
12,50 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Tante Rita ist die Geschichte von Rita, die der Tochter Jackie ihr Leben erzählt. Rita verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit in einem Nordaustralischen Lager, wohin sie mit ihrer Familie deportiert worden war. Sie erlebt Ungerechtigkeit und Hoffnungslosigkeit des Reservats, unterworfen den entwürdigenden Regeln des weißen Mannes.
Dank des Zusammenhaltes ihrer Familie, des Bewußtseins ihrer Eltern für Menschenwürde und spirituelle Werte, blieb Ritas Persönlichkeit stabil.
Das Buch thematisiert Ria als Ehefrau, Mutter und ihrer Sehnsucht nach Liebe und Sicherheit für ihren Nachwuchs, als einer nach spirtueller Erfüllung Suchenden. Der Leser wird berührt von ihren offenherzigen Bekenntnissen wie sie versagte, wie sie von Mittelmäßigkeit überwältigt wurde, den Schicksalschlägen aber auch den wunderbaren Wegen des Glückes, ihres vollen aktiven Lebens.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Die Stimme meiner Mutter
Autoren/Herausgeber: Jackie Huggins, Rita Huggins
Übersetzer: Juliane Lochner
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783941848030
Originaltitel: Auntie Rita
Originalsprache: Englisch

Seitenzahl: 156
Format: 21 x 14,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 235 g
Sprache: Deutsch

In ihren alten Traditionen lebt Rita geborgen mit ihrer Familie in Australiens Busch.
Als die Europäer kommen werden sie und ihre Familie nach Cherbourg verschleppt, eine Siedlung für Aboriginals. Dort sollen sie umerzogen werden, indem man sie zwingt ihre alteingesessenen Lebensweisen abzulegen.
Die Kindheit verbringt sie weitenteils dort, wo Diskriminierung und Diffamierung an der Tagesordnung stehen. Zuflucht findet Rita nur in ihrer Familie, die aus Mitgliedern aller Altersstufen besteht und zu denen sie sich in hohem Maße hingezogen fühlt.
Bereits in der Schule wird den Kindern der Unterschied zwischen Schwarzen und Weißen auf krasse Art und Weise vermittelt.
Ritas Jugend verläuft abenteuerlich. Früh bekommt sie zwei uneheliche Kinder und dies zum Ärgernis ihres Vaters.
Den Regeln der Weißen jedoch unterwirft sie sich nur scheinbar.
Sie heiratet einen Aboriginal, Jack Huggins. Dieser hat einen privilegierten Job als Schwarzer inne: er arbeitet bei der Post in Ayr.
Daneben ist Rita an politischen Aboriginalfragen interessiert und engagiert sich in der Organisation OPAL. Dort kämpft sie für den Erhalt der Aboriginalkultur.
Obwohl sie als Kind zur Aufgabe der Lebensweisen gezwungen worden war, gab und gibt sie ihre Identität als australische Ureinwohnerin nicht auf.
Und so entwickelt sie sich immer mehr zu einem Bindeglied zwischen alten und neuen Traditionen.
Jedoch verhindern Tiefschläge ein glükliches Leben. Ihre Familie bleibt nicht unbehelligt und wird Teil der Tragödien.
Wie schafft es Rita, der Unterdrückung der Weißen zu entkommen? Und wie kann sie alles Unvereinbare miteinander vereinbaren?
Dieses Buch ist eine Zusammenarbeit von Mutter und Tochter. Jackie Huggins schrieb die Geschichte ihrer Mutter Rita nieder und verflechtet eigene Erinnerungen hinein.
Es ist eine Aufarbeitung der Geschichte anhand einer einzelnen Familie.
Eine einfache Sprache macht das Buch jedem zugänglich und illustriert angemessen den negativen Einfluss der weißen Zivilisation auf die australischen Ureinwohner.

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