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Die Vereinbarkeit von Islam und Menschenrecht

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, Note: 1,0, Universität Regensburg (Soziologie), Veranstaltung: Hauptseminar Rechtssoziologie, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch

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Hauptbeschreibung

Titel: Die Vereinbarkeit von Islam und Menschenrecht
Autoren/Herausgeber: Mathias Holzer
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638590488

Seitenzahl: 23
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Die Vereinigten Staaten von Amerika führten den Krieg im Irak, um ‚Freiheit, Demokratie und Menschenrechte’ in das islamische Land zu bringen. Nach dem Einsetzen einer demokratisch gewählten Regierung gilt es nun, dort eine freiheitliche Gesellschaftsordnung zu gewährleisten. Dies ist nur möglich, wenn in dem Land Menschenrechte anerkannt und staatlich durchgesetzt werden. In westlichen Gesellschaften besteht hierüber ein Konsens, der in der UN-Menschenrechtserklärung von 1948 schriftlich fixiert und meist in den jeweiligen Verfassungen verankert wurde. In islamischen Gesellschaften stellt der Koran das geistige Fundament dar, aus dem die Freiheiten, wie auch die Pflichten der Menschen abgeleitet werden. Da islamische Staaten Probleme haben, weltliche Gesetze zu akzeptieren, weil durch den Koran ein Rückgriff auf das göttliche Gesetz möglich ist, wird hier ein Spannungsverhältnis offenbar: ein von Menschenhand gemachter Gesetzeskodex, wie die UN-Menschenrechtserklärung, kann nicht über den heiligen Prinzipien der koranischen Offenbarung stehen. Die Heilige Schrift der Moslems besitzt ja den Anspruch, dass Mohammed das göttliche Gesetz wortgetreu zu Papier gebracht hat und es somit himmlischen Ursprungs ist. Dennoch muss dieses Spannungsverhältnis nicht zwingend in einen Widerspruch münden. Es stellt sich allerdings die Frage, ob unser westlicher Menschenrechtskatalog in die koranische Botschaft und deren Deutung integriert werden kann. Also ob auf islamischen Prinzipien beruhende Gesellschaften dennoch unseren Konsens über die Grundrechte des Menschen akzeptieren können, ohne auf Widersprüche zu ihrem Glaubensdogma verweisen zu können.

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