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Die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Senegal unter dem Aspekt der Sprachenpolitik

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Landeskunde / Kultur, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar II, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die Ansiedlung einer Untersuchung über das Feld kultureller Kommunikation in Senegal.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Senegal unter dem Aspekt der Sprachenpolitik
Autoren/Herausgeber: Alexandra Duppé
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638827515

Seitenzahl: 21
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Landeskunde / Kultur, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar II, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die Ansiedlung einer Untersuchung über das Feld kultureller Kommunikation in Senegal im Bereich der Romanistik hängt mit institutionellen Vorgaben zusammen, die einen literatur- oder kulturwissenschaftlichen Zugang zu einem afrikanischen Land – unter nichtethnologischer Perspektive – nur in einem durch die früheren Kolonialsprachen vorgegebenen Rahmen erlaubt.“ Mit dieser Aussage versucht Manfred Prinz in seiner Studie Frankophone Literatur Senegals und die Kultur der schweigenden Mehrheit die sprachlich-kulturelle Realität des Senegal zu verdeutlichen, welche sich seiner Meinung nach in ihrer Komplexität und Vielfalt nicht über den Sammelbegriff „Frankophonie“ erschließen lässt. Die historische und - selbstverständlich darauf basierend - die aktuelle Realität des Senegal, die innerhalb der frankophonen Literatur dargestellt wird, ist nur ein kleiner, dem Europäer zugänglicher Teil und muss somit zu seiner Vervollständigung um viele bisher im Verborgenen gebliebene kulturelle Aspekte erweitert werden. Prinz behauptet in seinem Werk, dass „ein Zugang zu der Alltagskultur und kulturellen Verhaltensformen der Masse der Bevölkerung über Literatur und Schriftlichkeit nur begrenzt möglich sei“, was bedeutet, dass das Französische nicht auf allen Ebenen in der einheimischen Gesellschaft verankert bzw. nicht fähig zu sein scheint, in alle Bereiche einzudringen und ein umfassendes Bild der senegalesischen Kultur zu vermitteln. Hier stellt sich nun die Frage nach den historischen und politischen Faktoren, welche die Kolonialsprache zu einem bestimmten Zeitpunkt mit - zumindest Teilen - der senegalesischen Gesellschaft verknüpften. Wichtig ist es vor allem, die Art des „französischen“ Umgangs mit den vorgefundenen afrikanischen Traditionen und kulturellen Reichtümern zu beschreiben, um eine Annäherung an die heutige sprachliche Situation zu erzielen.
Ziel dieser Arbeit soll es ein, die sprachliche und soziokulturelle Entwicklung im Land deutlich zu machen und somit kritisch die damalige und auch aktuelle Sprachpolitik des Landes zu beleuchten. Die Arbeit wird von der These geleitet, dass die französische Kolonialpolitik - und damit verbundene Sprachpolitik - wesentliche Eingriffe in der senegalesischen Gesellschaft vorgenommen hat und diese Gegebenheiten nun bis zur heutigen Zeit vorherrschen.

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