Erweiterte
Suche ›

Die literaturhistorische Bewertung der Sonettdichtung Paul Flemings bei Browning und Pohl und dessen Überprüfung anhand des ausgewählten Gedichtes "An Amorn"

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
In Ihrem Land nicht verfügbar

Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Potsdam (Germanistik), Veranstaltung: Sonettdichtung der frühen Neuzeit, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Was dem barocken Dichter ganz persönlich wichtig erscheint, kann er nur dann zum
Ausdruck.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Die literaturhistorische Bewertung der Sonettdichtung Paul Flemings bei Browning und Pohl und dessen Überprüfung anhand des ausgewählten Gedichtes "An Amorn"
Autoren/Herausgeber: Anne-Kathrin Oede
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640229208

Seitenzahl: 22
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Potsdam (Germanistik), Veranstaltung: Sonettdichtung der frühen Neuzeit, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Was dem barocken Dichter ganz persönlich wichtig erscheint, kann er nur dann zum
Ausdruck bringen, wenn sich die subjektive, das ist die eigene persönliche
Erfahrung, auch als typisch, allgemein erweist. Auf diese allgemeine Weise wird sie
nämlich als gültig bestätigt. In Analogien, Vergleichen, Gleichnissen, eben in
emblematischen Ausdrücken und in allegorischen Bildern wird eigene Erfahrung
fassbar – und nur so ist sie auch überindividuell darstellbar, also auch mitteilbar.“
Kunstvoll geschwungene und verzierte Möbel oder herrschaftliche Residenzen, wie
das Königsschloss von Versailles oder das fürstbischöfliche Palais in Würzburg,
farbenprächtige Gemälde in den Kirchenkuppeln, wie z.B. in vielen Kirchen Roms
oder großformatige Bilder Peter Paul Rubens, Rembrandts und Anton van Dycks mit
sinnfrohen Landschafts- und Menschendarstellungen oder die Musik von Johann
Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi gehören u.a. zu den
kulturellen Leistungen der Epoche Barock. Getrübt wird jedoch der Blick mit den
Gedanken an Armut, Hexenverfolgung und den 30 – jährigen Krieg. Das
wirtschaftliche Leben erlahmte, verheerende Seuchen taten ihr Übriges. Kein
Wunder, dass der barocke Mensch zwischen Weltverneinung und Weltgenuss
schwankte. Umso erstaunlicher ist es, dass in diesem Jahrhundert der politischen und
religiösen Unruhen das literarische Schaffen nicht zusammenbrach. Nöte und
Sehnsüchte, die Spannung zwischen Lebenslust und Todesangst, zwischen
Weltbejahung und Vergänglichkeitsbewusstsein spiegeln sich in der barocken
Dichtung wider. Die Bezeichnung „barock“ ist nicht eindeutig geklärt. „Für die
Wortgeschichte entscheidend wurde die etwa gleichzeitig im Französischen aus der
Juwelier – Sprache auftauchende Bezeichnung ´baroque` (Erstbeleg 1531, entlehnt
aus dem Portugiesischen ´barrôco`), die eine unregelmäßig, schiefrunde Perle
benennt…. Im Deutschen nennt man sie ´Barock – oder Brockenperle`. Somit ergibt
sich aus den beiden Wurzeln als erste Bedeutung für ´Barock` schiefes Dichten und exzentrische Form […]. “ Zumindest trifft es auf das verwirrende Nebeneinander von extremer Lebensfreude und Weltabkehr zu.
[.]

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht