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Die monströse Kleinheit des Denkens

Derrida, Wittgenstein und die Aporie in Philosophie, Literatur und Lebenspraxis

Taschenbuch
68,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

'Der Abgrund der Hoffnungslosigkeit kann sich im Leben nicht zeigen', schreibt Wittgenstein. Wie ist es dann möglich, sich dem Scheitern, den unlösbaren Aporien des Denkens und Handelns zu stellen? Derridas Lektüre der Philosophie als Aporetographie verwandelt die lebenspraktische Unsichtbarkeit des Abgrunds in eine Möglichkeit der Philosophie, das eigene Scheitern zu reflektieren. Aber lässt sich die Aporie, gemäß Derridas Anspruch, als 'endloser Wider- oder Rückstand aushalten'? Dieser Anspruch wird kritisch bilanziert in einer Lektüre der Dekonstruktion als Entwicklungsgeschichte einer Selbstabschaffung. Im Versuch, das Scheitern ins Werk zu setzen, wird die Dekonstruktion zur unfreiwillig literarischen Passage durch die monströse Kleinheit des Denkens. Denn die Bejahung der Aporie ist ein literarischer Trug, der nicht einmal in der Literatur ertragen werden kann, wie u.a. an Goethe, Kafka, Lenz und Heine gezeigt wird.

Details
Autor

Titel: Die monströse Kleinheit des Denkens
Autoren/Herausgeber: Angelika Meier
Aus der Reihe: Rombach Litterae
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783793095439

Seitenzahl: 580
Format: 22,8 x 15,4 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Angelika Meier, geb. 1968, Studium der Germanistik und Politologie, war Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin, lebt als freie Autorin in Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Verhältnis von Philosophie und Literatur, Literatur und Wahnsinn, Möglichkeitsbedingungen und Aktualität 'kleiner Literaturen'.

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