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Die neuen Arbeitnehmer

Zunehmende Kompetenzen – wachsende Unsicherheit

VSA,
Buch
17,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Studie basiert auf der Weiterentwicklung von Pierre Bourdieus Theorie in der typenbildenden Habitus- und Milieuanalyse. Sie geht, mit viel Originalton und zahlreichen Abbildungen, den Erfahrungen eines breiten Spektrums dieser Gruppen nach. Das Buch wendet sich an Praktiker und Wissenschaftler gleichermaßen.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die neuen Arbeitnehmer
Autoren/Herausgeber: Michael Vester, Christel Teiwes-Kügler, Andrea Lange-Vester
Weitere Mitwirkende: Berthold Huber
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783899652567

Seitenzahl: 224
Produktform: Buch
Sprache: Deutsch

Michael Vester, Prof. i.R. an der Universität Hannover, Arbeitsschwerpunkte: Politische Soziologie sozialer Strukturen, Milieus, Mentalitäten und Bewegungen. Andrea Lange-Vester, Dr. phil., Hannover, Arbeitsschwerpunkte: Sozialstruktur- und Bildungsforschung, typenbildende und historische Mentalitäts- und Milieuanalyse und ihre Methoden. Christel Teiwes-Kügler, Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Arbeitsschwerpunkte: typenbildende Mentalitäts- und Milieuanalyse und ihre Methoden, Lehrbeauftragte am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover. Berthold Huber, 2. Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall

Hohe Motivation, Kompetenz, Arbeitsautonomie und Berufsgruppensolidarität kennzeichnen das Arbeitsethos der technischen Experten und der spezialisierten Facharbeiter und Angestellten in den erfolgreichen Automobil-, Maschinenbau- und Informatikbranchen. Die "professionellen" und "semiprofessionellen" Experten sind in den fortgeschrittensten Ländern bereits auf mehr als 40 Prozent der Beschäftigten angewachsen.
Durch ihre wachsende Zahl verlieren sie frühere Privilegien. Sie nehmen teil an der Unsicherheit und Statusangst der anderen Arbeitnehmer. Besonders enttäuscht sind sie in Großunternehmen, in denen sie neoliberalen Strategien hoher Flexibilität, des Outsourcing und übermäßiger Reglementierung unterworfen sind. Wo Managements hingegen integrativen Strategien folgen – dem Konzept der Betriebsfamilie (wie bei Toyota) oder des vertraglichen Kompromisses (mit Gewerkschaften) – verlaufen Spannungen und Konflikte gemäßigt. Solche Aushandlungspolitik erfordert kompetente und differenzierende Strategien, die die Statusveränderungen der verschiedenen Arbeitnehmergruppen in einer pluralisierten Klassengesellschaft regulieren und ausbalancieren.

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