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Die pluralistische Staatstheorie

oder Der Konsens zur Uneinigkeit

Zytglogge,
Buch
30,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Aus dem Inhalt
Der Einfluss Otto von Gierkes / Das Erbe der Historischen
Rechtsschule / Recht und Staat / Korporationslehre und Staat /
Die Pluralisten Durkheim und Gierke / Mechanische und
organische
Solidarität / Staat und Verbände / Geistesgeschichtlicher
Hintergrund / James’ Ethik / Die soziale Norm /
Kritik an der Gerber-Laband’schen Schule / Individuelles
Rechtsbewusstsein und Gemeinschaftsnorm / Gesetzesrecht
und ungeschriebenes Recht / Der Staatsbegriff
Als Staatsdiener begegnete er dem Staat in seiner alltäglichen Banalität.
Als Värslischmied nahm er ihn und seine Entscheidungsträger
aufs Korn. Und als Staatsdenker begann er dort Fragen zu stellen,
wo die meisten mit dem Fragen aufhörten.
Hans Peter – oder ‹Mani› – Matter (1936–1972) hat als Liedermacher
und Sprachkünstler Generationen begeistert. Aus Belanglosigkeiten des
Alltags schuf er poetische, skurrile, bissige und liebevolle Wortspiele.
Manche erscheinen als Nonsens, doch hinter allen verbirgt sich ein tieferer
Sinn. Die genaue Beobachtung des Alltäglichen, sein spielerischkunstvoller
Umgang damit und die Suche nach dem tieferen Sinn haben
das Werk Matters geprägt. Nirgends wird dies so deutlich wie in seiner
Auseinandersetzung mit dem Thema Staat.
‹Die pluralistische Staatstheorie› entstand während eines Forschungsaufenthalts
in Cambridge in den Jahren 1967 und 1968.
Die als juristische
Habilitationsschrift konzipierte Arbeit rückt fünf Autoren
aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen ins Zentrum (Otto
von Gierke, Emile Durkheim, William James, Léon Duguit, Hugo Krabbe
und Harold Laski). Die staatstheoretische Darstellung kreist dabei um
die grundlegenden Fragen nach dem Verhältnis von Staat und Recht,
nach der staatlichen Souveränität und nach der Stellung von Individuum
und Verbänden im und zum Staat.
Benjamin Schindler, Universität St. Gallen
Wir reden von der modernen pluralistischen Gesellschaft, in der eine
Vielheit von Gruppen, in- und übereinandergeschachtelt, eine Vielheit
von sozialen Funktionen erfüllt und den Einzelnen gleichzeitig in mannigfaltigen
Verbindungen und Abhängigkeiten stehen lässt. In einer solchen
Gesellschaft sehen auch die Pluralisten den Staat als eine soziale
Ordnung unter anderen mit einer spezifischen Funktion, von der her er
zu verstehen ist. […] Er ist eine Vielheit von Individuen und Gruppen,
denen die Einheit nur als Ziel gesetzt und gemeinsam aufgegeben ist.
H. P. Matter im Vorwort zur ‹Pluralistischen Staatstheorie›

Details
Autor

Titel: Die pluralistische Staatstheorie
Autoren/Herausgeber: Hans Peter Matter

ISBN/EAN: 9783729608528

Seitenzahl: 240
Format: 18 x 11,5 cm
Produktform: Buch
Sprache: Deutsch

Mani Matter
Eigentlich Hans Peter, geb. 4. August 1936. Jusstudium, Oberassistent an der Universität,
dann Rechtskonsulent der Stadt Bern. Mit 17 erste berndeutsche Lieder,
später Auftritte
im Radio, Konzerte
mit den Berner
Troubadours und Soloprogramme in Kleintheatern.
Starb am 24. November 1972 bei einem Autounfall.
Tonträger bei Zytglogge: Berner Troubadours Live ZYT 4016 / Ir Ysebahn ZYT 4021 /
I han es Zündhölzli azündt ZYT 4024 / Dr Kolumbus ZYT 4035 / Kriminalgschicht ZYT 4057
Bücher bei Zytglogge: Us emene lääre Gygechaschte (1969) / Warum syt dir so truurig? (1973) /
Sudelhefte/Rumpelbuch (1974/76) / Einisch nach emene grosse Gwitter (1992) / Das Cambridge
Notizheft (2011) / Die Geschichte vom Soldaten (2012) / Die pluralistische Staatstheorie (2012).

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