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Die sozio-ökonomische Situation der Hausmädchen in Segou, Mali

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1.0, Freie Universität Berlin (Institut fuer Ethnologie-Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit befasse ich mich mit der Arbeits- und Lebenssituation der Hausmädchen in Segou, Mali. Hausmädchen sind weibliche
Jugendliche, die in.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die sozio-ökonomische Situation der Hausmädchen in Segou, Mali
Autoren/Herausgeber: Annett Fleischer
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638280488

Seitenzahl: 123
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1.0, Freie Universität Berlin (Institut fuer Ethnologie-Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit befasse ich mich mit der Arbeits- und Lebenssituation der Hausmädchen in Segou, Mali. Hausmädchen sind weibliche
Jugendliche, die in der Regel aus ländlichen Gebieten in die Stadt
kommen, um dort in einem Haushalt zu arbeiten.
Als Basis für die vorliegende Arbeit dient meine viermonatige Feldforschung
in Segou, durchgeführt von August bis November 2000. Die gewonnenen empirischen Daten stellen die Grundlagen der Arbeit dar.
Das Ziel meiner Forschung ist es, die soziale und ökonomische Situation der Mädchen zu beleuchten. Dazu war es mir wichtig, biographische und lebensgeschichtliche Daten sowie Wünsche und Zukunftsperspektiven zu erfragen. Die Fragen nach der sozialen Herkunft, der aktuellen Lebenssituation der Mädchen sowie der Art ihrer Beziehung zu den Gastfamilien stehen dabei im Mittelpunkt meiner Untersuchung. Die Ausgangshypothese meiner Forschung entwickelte ich anhand der Literatur über Kinderadoption und Pflegschaftsverhältnisse in Westafrika. Ich sah die Hausmädchen als Teil der besonders in Westafrika weitverbreiteten Pflegschaftsverhältnisse, bei denen ein Kind zu einer verwandten Familie geschickt wird, um dort für eine bestimmte Zeit zu leben. In der Literatur werden für diese Fremdplatzierungenverschiedene Motive angegeben. So wird beispielsweise davon ausgegangen, dass die Mädchen zum Zweck einer Ausbildung oder einer besseren Erziehung von ihren Eltern in die Stadt geschickt werden. Andere Autoren sehen in der Fremdplatzierung der Kinder ein Mittel zur Neubildung und Festigung von sozialen Beziehungen und Netzwerken zwischen den ländlichen und urbanen Gebieten (vgl. u.a. Atto 1996, Page 1989, Goody 1982).
In meiner Ausgangshypothese ging ich von einem verwandtschaftlichen Verhältnis zwischen den Hausmädchen und ihren Gastfamilien aus. Während meiner Feldforschung in Segou wollte ich diese Hypothese überprüfen und bestimmen, durch welche Merkmale sich die Beziehungen charakterisieren lassen. Die Intention meiner Forschung war es, neben der sozialen Lebenssituation der Mädchen in der Stadt, die besondere Form der Beziehung zwischen ihnen und ihren Gastfamilien zu untersuchen. Dabei sollten Aspekte der Arbeit von Mädchen in einem Haushalt, ihre Beschäftigung im informellen Sektor und die Land-Stadt-Migration der jungen Frauen eine besondere Rolle spielen.

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