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Die verlorene Welt

Zum Welt- und Seinsbegriff bei Gottfried Benn

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Technische Universität Berlin (Sprache und Kommunikation), Veranstaltung: Friedrich Nietzsche: Rezeption in der Literatur 2007, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit umfasst die formale, strukturelle und inhaltliche Analyse und.

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Hauptbeschreibung

Titel: Die verlorene Welt
Autoren/Herausgeber: Gottfried Drywa
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640562855

Seitenzahl: 33
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Technische Universität Berlin (Sprache und Kommunikation), Veranstaltung: Friedrich Nietzsche: Rezeption in der Literatur 2007, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit umfasst die formale, strukturelle und inhaltliche Analyse und Interpretation des Gedichts „Verlorenes Ich“ von Gottfried Benn. Dabei stehen die intratextuellen Bezüge und ihre Konstruktion ebenso im Vordergrund, wie die formale Struktur von Wort- und Textbedeutung. Die semantische Ebene der Worte, wie sie in zum Teil sehr generalisierter Weise in verschiedenen Analysen der Gedichte und anderer Werke Gottfried Benns Anwendung findet, stellt dabei keinen brauchbaren Interpretationsschlüssel dar. Dieser liegt vielmehr in der Summe oder dem dynamischen Zusammenwirken von bennscher Form- und Metatextebene begründet. So grundsätzlich dieser Zusammenhang für die Analyse und Interpretation von Lyrik allgemein gelten mag, ist er doch für die Gedichte Gottfried Benns in einem von Benn selbst definierten gesamtphilologischen Umfeld stilbildend und schulemachend. Martin Heidegger und Friedrich Nietzsche sind für das Verständnis dieses gesamtphilologischen Umfeldes vor dem Hintergrund philosophischer Standards ein sehr grundlegender Anker in Bezug auf die Geisteswelt Gottfried Benns, wie sie die Analysierbarkeit dieses Gedichtes aber auch vieler weiterer Werke und die Aussagekraft einer solchen Analyse betrifft. „Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik“, „Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn“, „Zur Genealogie der Moral“ von Friedrich Nietzsche und „Sein und Zeit“ von Heidegger bilden dabei die wesentliche Begleitliteratur. Ihre intertextliche Betrachtung folgt daher in Annäherung der Frage nach dem Welt- und Seinsbegriff bei Gottfried Benn mit der Zielsetzung der Konstituierung allgemeiner Diskussionsansätze zu dieser Thematik. Ein weiteres Augenmerk gilt der kritischen Betrachtung des bisherigen Stands der Rezeption dieses Gedichtes selbst. Dies betrifft die Diskussion des „Welt-“ Begriffes ebenso, wie den der „Klage“. Der Weltbegriff Gottfried Benns als Grenz- bzw. Horizontphänomen und das im Gedicht selbst in Anlehnung an Heidegger formulierte „In der Welt sein“ sucht hier vor allem die Dialektik der Subjekt-Objekt-Relation aufzulösen, die in Tradition Decartres für Benn nicht mehr rezipierbar erscheint. An dezidierter Stelle werden diese gesamtphilosophischen Fundamente der Analyse der Metaphernparadoxien des Gedichtes wegweisende Impulse geben. Ebenso werden die nihilistischen wie auch die rein christlichen Analyseansätze diskutiert und bewertet.

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