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Dynamischer Informationsgehalt von negativen Ratingevents bei Corporate Bonds - eine empirische Untersuchung am Euromarkt

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,7, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, 42 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Einführung des Euro zum 1.1.1999 hat sich der Euromarkt für Corporate Bonds dramatisch verändert. Lag.

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Hauptbeschreibung

Titel: Dynamischer Informationsgehalt von negativen Ratingevents bei Corporate Bonds - eine empirische Untersuchung am Euromarkt
Autoren/Herausgeber: Florian Eichert
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638343763

Seitenzahl: 57
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,7, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, 42 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Einführung des Euro zum 1.1.1999 hat sich der Euromarkt für Corporate Bonds dramatisch verändert. Lag das Emissionsvolumen im Jahr 1997 noch bei etwas mehr als € 23 Mrd., so belief es sich im Jahr 1999 bereits auf über € 140 Mrd., 2001 sogar auf über € 193 Mrd. 1997 waren in den weitläufig beachteten Merrill Lynch Corporate Bond Indizes für den Investment Grade Bereich EN00 und für den Non Investment Grade Bereich HE00 lediglich 118 Anleihen gelistet, im Februar 2004 lag diese Zahl bereits bei 738 Anleihen. In dem Maße, wie die Größe des Marktes zugenommen hat, so nahm auch die Bedeutung der Rating-Agenturen für die am Markt tätigen Investoren zu. Sowohl die große, schwer zu überblickende Zahl an Emissionen als auch regulatorische Vorschriften brachten den Rating-Agenturen eine enorme Bedeutung am Euromarkt ein.
In letzter Zeit jedoch hat sich vermehrt Widerstand gegen die dominierende Rolle der Agenturen geregt. Durch offensichtliche Fehleinschätzungen der Bonität einzelner Schuldner und zu späte Reaktionen auf sich verändernde Bonitätsverhältnisse wurde vermehrt in Frage gestellt, ob die Einschätzungen der Agenturen richtig sind und ob diese vor allem rechtzeitig auf sich verändernde wirtschaftliche Verhältnisse der Schuldner aktualisiert werden. Rating-Agenturen wie Moody’s ändern ein Rating nach eigener Aussage nur, wenn es unwahrscheinlich ist, dass diese Änderung nicht innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne wieder rückgängig gemacht wird. Zyklische Schwankungen in der Bonität des Emittenten werden bei der Ratingentscheidung ausgeklammert. Gerade im Portfolio-Management ist es jedoch von größter Bedeutung, dass Ratings zu jedem Zeitpunkt die tatsächliche Verfassung eines Schuldners darstellen, andernfalls ist die Verwendung von Ratings für Anlageentscheidungen nicht sinnvoll. Vor dem Hintergrund dieser mittlerweile weit erbreiteten Kritik stellt sich nun die Frage, ob Ratingänderungen noch einen signifikanten Einfluss auf den Euromarkt haben oder ob den Investoren das Vertrauen in die Einschätzung der Agenturen bereits verloren gegangen ist. In einer Umfrage unter 387 Rentenfondsmanagern stellten Baker und Mansi jüngst fest, dass 71% der Befragten die Reaktionsgeschwindigkeit der Rating-Agenturen für zu langsam halten.

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