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Kurzbeschreibung

Ist die Verheißung, „dass die Buchstaben. Zeichen der Laute und die Laute Zeichen für Widerfahrnisse einer Seele sind“ (F. Kittler) noch zu retten oder „postmodern“ verloren zu geben? Und mit ihr die Weltliteratur des Romans als unerschöpfliche Selbstaffektion und -(aus)bildung: alle Romanliteratur, die akzelleriert altert und sich verwesentlicht – Indifferenz von Die Wahlverwandtschaften und Courths-Mahler? Schlechte Aussichten für die also vergangene Zukunft des Romans. Bevor aber diese haltlose Schrift sich, medial in Bild und Ton diskriminierend, an Kunst vorbei zu erhalten sucht, mag es noch einmal die Reklamation der alten Schrift-Verheißung auf der Grundlage des Niedergangs der Schrift geben dürfen: Serie des pars-pro-toto, wie sich verlierende Hörteile eines nur noch selbstbezüglichen Echos, dennoch festgehalten und geglättet/glatt. Echo: der aufgezeigte Romanabschied als Readers-Digest-Romaneschatologie. Mit Begleittexten von Rudolf Heinz und Friedrich Kittler.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Echo
Autoren/Herausgeber: Heide Heinz, Melanie Heinz, Friedrich Kittler, Rudolf Heinz (Hrsg.)
Aus der Reihe: Passagen Philosophie
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783900767594

Seitenzahl: 184
Format: 20,8 x 12,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Heide Heinz ist bildende Künstlerin und wissenschaftliche Schriftstellerin;
Melanie Heinz Sängerin und Aktionskünstlerin.
Friedrich Kittler ist Professor am Lehrstuhl für Ästhetik & Geschichte der Medien der Humboldt-Universität zu Berlin. Rudolf Heinz ist Professor für Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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