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Ein Dorf in der Zeit des Nationalsozialismus

Hagen in der Region Hannover

Buch
9,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

„Das Schweigen über die Zeit des Nationalsozialismus hat in vielen Ortschroniken der Nachkriegszeit eine traurige Tradition.“ Heinz Busse
Hagen, ein kleines Dorf im früheren Landkreis Neustadt am Rübenberge (heute: Region Hannover), dessen Bewohner, wie in vielen anderen Orten, den Tag der Machtübernahme am 30. Januar 1933 mit Jubel und einem Fackelzug begleiteten. Die folgenden Jahre waren für die meisten Einwohner durch die tägliche Arbeit und zahlreiche NS-Propagandaveranstaltungen geprägt.
Während im Dorf eine seit Jahrzehnten beheimatete jüdische Familie bis zu ihrem Wegzug 1937 Ausgrenzung und Diskriminierung erleben musste, blieben Konflikte und Verzweiflung anderer Familien im Verborgenen.
Heinz Busse, Jahrgang 1933, erlebte diese Zeit als Kind. Er rekonstruiert die Errichtung der NS-Herrschaft bis 1939 im ersten Teil des Buches.
Im zweiten Teil befasst er sich mit den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges. Schulalltag und Dienst im Deutschen Jungvolk gehören hierzu, besonders aber Tod und Verderben in der engeren Heimat. Da gibt es nicht nur die vielen Opfer aus den einheimischen und den vertriebenen Familien, die inzwischen im Dorf Aufnahme gefunden haben, sondern auch die Opfer unter den Soldaten, die bei der Verteidigung des Dorfes in den Tod getriebenen wurden, unter den Kriegsgefangenen und den Angehörigen der alliierten Truppen.
Die vorliegenden Erinnerungen richten sich gegen das „Vergessen“ und Verdrängen dieses für uns nach wie vor prägenden Abschnitts der deutschen und europäischen Geschichte.

Details
Schlagworte

Titel: Ein Dorf in der Zeit des Nationalsozialismus
Autoren/Herausgeber: Heinz Busse
Ausgabe: Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783930726219

Seitenzahl: 123
Format: 21,5 x 13,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 170 g
Sprache: Deutsch

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