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Eine Gender-Perspektive auf den medialen Diskurs der Libyen-Intervention im Frühjahr 2011

Bilder von Frauen und Männern

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ersten Abschnitt werden Belege dafür angeführt, dass Frauen für die Legitimation der Intervention von Bedeutung waren.
Im Anschluss wird anhand von Bildern im Kontext der Libyen-Intervention.

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Hauptbeschreibung

Titel: Eine Gender-Perspektive auf den medialen Diskurs der Libyen-Intervention im Frühjahr 2011
Autoren/Herausgeber: Ferdinand Issels
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656223054

Seitenzahl: 26
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ersten Abschnitt werden Belege dafür angeführt, dass Frauen für die Legitimation der Intervention von Bedeutung waren.
Im Anschluss wird anhand von Bildern im Kontext der Libyen-Intervention gezeigt, wie Frauen und Männer darauf wirken. Abbildungen von Männern symbolisierten demnach Stärke, Entschlossenheit und Aktivität. Diejenigen von Frauen lassen sie schwach, passiv und schutzbedürftig erscheinen. Insbesondere der diskursmächtige Fall Iman al-Obeidis vermittelt eindrücklich die Opferrolle der Frau.
Im dritten Abschnitt werden diese Befunde problematisiert. Dazu wird bewusst gemacht, dass Männer und Frauen ganz vielfältige Rollen im Bürgerkrieg spielten und Frauen in diversen Funktionen aktiv und engagiert am Widerstand beteiligt waren.
Angesichts dieser Tatsache sind sie auf den Bildern des Krieges massiv unterrepräsentiert. Die vorhandenen Bilder sind darüber hinaus falsch proportioniert, sodass ein verzerrter Eindruck des Schicksals von Frauen entsteht, der nicht der Wirklichkeit entspricht. Zudem wird gezeigt, dass sich die auf den Bildern konstruierten Geschlechter durch dichotome Schemata auszeichnen. Sie sind besonders problematisch, weil die Eigenschaften von Frauen durchweg negativ konnotiert sind. Somit tragen sie zur Reproduktion hierarchischer Geschlechterverhältnisse in der Gesellschaft bei.

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