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Emilia Galotti - Wie sie wirklich ist. Was viele nicht wussten.

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Seminar für Literatur und Sprache), Veranstaltung: Forschungslernseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Rezeptionsgeschichte der Emilia Galotti gibt es die unterschiedlichsten Interpretationen zu.

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Hauptbeschreibung

Titel: Emilia Galotti - Wie sie wirklich ist. Was viele nicht wussten.
Autoren/Herausgeber: Lea Diehn
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638242622

Seitenzahl: 27
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Seminar für Literatur und Sprache), Veranstaltung: Forschungslernseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Rezeptionsgeschichte der Emilia Galotti gibt es die unterschiedlichsten Interpretationen zu den Charakteren des Stücks. So stellt eine Gruppe von Interpreten fest, dass Emilia den Prinzen liebt und sich aus Angst vor seinen Verführungskünsten umbringen lässt. Andere Autoren wiederum meinen, dass Emilia aus der blinden Identifikation mit Odoardos Tugendgesetzen stirbt, weil sie Schuld und Verführbarkeit spürt. Doch nicht genug der Spekulationen um die Titelfigur. Es wird sogar behauptet, dass Emilia unselbständig ist und sogar den Grafen Appiani nicht liebt. Mit ähnlich unterschiedlichen Deutungen zieht es sich durch das gesamte Personal der Emilia Galotti.
Da ist der Graf Appiani einmal geradezu abstoßend dumm dargestellt oder unehrenhaft, weil er Emilia aus ihrem bürgerlichen Leben reißt und damit ein bürgerliches Tabu begeht. Dagegen gibt es wieder andere Interpreten, die Appiani mit Werther vergleichen und sein Empfindsamkeit betonen. Oder man sieht in ihm die junge Ausgabe eines Odoardos, der für Emilia väterliche Gefühle hegt.
Emilias Mutter Claudia hat Gefallen am höfischen Leben und wünscht sich insgeheim den Prinzen zum Schwiegersohn. Somit stellt sie Emilias Tugend auf die Probe und ist Schuld am tragischen Ausgang. Oder soll Emilia doch nur eine angemessene Erziehung in der Stadt genießen?
Der Prinz ist ein Opfer des politischen Systems oder doch ein Tyrann? Und kann man sein Verhalten aufgeklärt nennen!? Liebt er Emilia wirklich oder glaubt er sie nur zu lieben und Emilia ist nur eine neue Ausgabe der Orsina?
Einzig bei Marinelli und Orsina scheint man sich weitgehend einig zu sein. Marinelli ist die kriminelle rechte Hand des Prinzen. Orsina ist die abgelegte eifersüchtige Geliebte und eine moderne beeindruckende Figur.
In dieser Arbeit soll anhand genauer Textanalyse etwas Licht ins Dunkel gebracht werden, denn es scheint bei genauem Lesen oft nicht so abenteuerlich zuzugehen, wie es einige Interpreten meinen.
Im Folgenden werden die einzelnen Charaktere nacheinander auf Grund ihres Handels und Redens genauer betrachtet. Sehr interessante und häufig auftretende Meinungen der Sekundärliteratur, werden anhand der Textanalyse widerlegt.

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