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Energiepolitik in Deutschland

Eine Analyse der umweltpolitischen Rahmenbedingungen für den Strommarkt aus Sicht der Ordnungspolitik

Buch
19,90 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Die politischen Rahmenbedingungen in der Stromwirtschaft haben sich seit Ende der 90er Jahre in Deutschland grundlegend verändert. Treiber hierfür waren insbesondere die Liberalisierung der Strommärkte sowie zunehmende umwelt- und klimapolitische Anforderungen. Als Antwort auf diese Herausforderungen hat die Legislative auf europäischer wie nationaler Ebene mit einer Vielzahl von Maßnahmen und Instrumenten reagiert. Insbesondere im Bereich der umweltpolitischen Normen entstand dabei eine Vielzahl von „Einzel-Politiken“, u.a. bezüglich des Ausbaus erneuerbarer Energien, der Stärkung der Energieeffizienz, der Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung, der Einführung eines Emissionshandelssystems sowie steuerlicher Maßnahmen. Gleichzeitig wurden die Begründungen für die Eingriffe in den Markt im Zeitablauf erweitert. Standen zunächst vor allem klimapolitische Argumente im Vordergrund, so haben sich inzwischen vielfältige weitere Ziele hinzugesellt, wie bspw. die Förderung der Ressourcenschonung, die Internalisierung externer Effekte oder auch technologie- und beschäftigungspolitische Ziele. Im Fokus dieser Arbeit steht angesichts dieser Vielzahl von Maßnahmen und Begründungen für staatliches Handeln die Frage, wie es um die Konsistenz dieses umweltpolitischen Rahmens bestellt ist. Wie steht es um die Effektivität und Effizienz der einzelnen Maßnahmen? Welche Interrelationen bestehen zwischen den verwendeten Instrumenten? Und schließlich: Wie sind die Begründungen für die Staatseingriffe zu beurteilen? Zur Beantwortung dieser Fragen werden zunächst die wesentlichen für den Strommarkt maßgeblichen umweltpolitischen Rahmenbedingungen identifiziert und hinsichtlich der mit ihnen intendierten Ziele, der verwendeten Instrumente und deren Wirkungen dargestellt. Anschließend wird der umweltpolitische Normenrahmen unter Rückgriff auf die Marktversagenstheorie und die Einordnung in eine Ziel-Mittel-Hierarchie analysiert und beurteilt. Die Arbeit schließt mit einigen ordnungspolitischen Überlegungen zum Verhältnis von Umwelt- und Energiepolitik.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Energiepolitik in Deutschland
Autoren/Herausgeber: Michael Häder
Aus der Reihe: RUFIS
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783819607714

Seitenzahl: 190
Format: 21 x 14,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 280 g
Sprache: Deutsch

Michael Häder:
ist seit September 2003 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bochum tätig. Er ist leitendes Mitglied des Direktoriums des dortigen Instituts für Energie- und Wasserwirtschaft. Von 1998 bis 2003 war er bei der RWE AG in Essen als Referent für Energie- und Umweltpolitik beschäftigt. Seine berufliche Laufbahn abseits der Universität begann er als Referent für Energie- und Umweltpolitik bei einem unternehmerischen Berufsverband in Bonn. Vorher studierte er Volkswirtschaftslehre und promovierte als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Genossenschaftswesen der Universität Münster im Forschungsgebiet der Umweltökonomie

Die politischen Rahmenbedingungen in der Stromwirtschaft haben sich seit Ende der 90er Jahre in Deutschland grundlegend verändert. Treiber hierfür waren insbesondere die Liberalisierung der Strommärkte sowie zunehmende umwelt- und klimapolitische Anforderungen. Als Antwort auf diese Herausforderungen hat die Legislative auf europäischer wie nationaler Ebene mit einer Vielzahl von Maßnahmen und Instrumenten reagiert. Insbesondere im Bereich der umweltpolitischen Normen entstand dabei eine Vielzahl von „Einzel-Politiken“, u.a. bezüglich des Ausbaus erneuerbarer Energien, der Stärkung der Energieeffizienz, der Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung, der Einführung eines Emissionshandelssystems sowie steuerlicher Maßnahmen. Gleichzeitig wurden die Begründungen für die Eingriffe in den Markt im Zeitablauf erweitert. Standen zunächst vor allem klimapolitische Argumente im Vordergrund, so haben sich inzwischen vielfältige weitere Ziele hinzugesellt, wie bspw. die Förderung der Ressourcenschonung, die Internalisierung externer Effekte oder auch technologie- und beschäftigungspolitische Ziele. Im Fokus dieser Arbeit steht angesichts dieser Vielzahl von Maßnahmen und Begründungen für staatliches Handeln die Frage, wie es um die Konsistenz dieses umweltpolitischen Rahmens bestellt ist. Wie steht es um die Effektivität und Effizienz der einzelnen Maßnahmen? Welche Interrelationen bestehen zwischen den verwendeten Instrumenten? Und schließlich: Wie sind die Begründungen für die Staatseingriffe zu beurteilen? Zur Beantwortung dieser Fragen werden zunächst die wesentlichen für den Strommarkt maßgeblichen umweltpolitischen Rahmenbedingungen identifiziert und hinsichtlich der mit ihnen intendierten Ziele, der verwendeten Instrumente und deren Wirkungen dargestellt. Anschließend wird der umweltpolitische Normenrahmen unter Rückgriff auf die Marktversagenstheorie und die Einordnung in eine Ziel-Mittel-Hierarchie analysiert und beurteilt. Die Arbeit schließt mit einigen ordnungspolitischen Überlegungen zum Verhältnis von Umwelt- und Energiepolitik.

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