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Epochenrelevante Aspekte des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Thomas Manns Roman "Buddenbrooks"

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Kurzbeschreibung

Masterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,7, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für deutsche Sprache und Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gegenstand dieser Arbeit ist Thomas Manns Erstlingsroman Buddenbrooks, der in seiner nunmehr über 100-jährigen Rezeptionsgeschichte1.

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Hauptbeschreibung

Titel: Epochenrelevante Aspekte des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Thomas Manns Roman "Buddenbrooks"
Autoren/Herausgeber: Manuel Wibbeke
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640617609

Seitenzahl: 65
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Masterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,7, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für deutsche Sprache und Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gegenstand dieser Arbeit ist Thomas Manns Erstlingsroman Buddenbrooks, der in seiner nunmehr über 100-jährigen Rezeptionsgeschichte1 in einer Vielzahl von Ausgaben aufgelegt
worden ist. Inzwischen ist die Gesamtauflage des Romans auf über sechs Millionen Exemplare angestiegen, was als ein offensichtliches Indiz für den Erfolg des Textes gewertet werden
kann. Dass die Buddenbrooks ein Roman von Weltkrang, gleichsam Weltliteratur ist, ergibt sich nicht zuletzt aus der hohen Auflage, sondern auch aus dem Ruhm, der Thomas Mann
durch die Buddenbrooks zu teil wurde. Schließlich erhielt der Autor 1929 den Nobelpreis für Literatur, welchen er zu einem großen Teil dem Erfolg seines ersten Romans zu verdanken
hatte. Es gibt sicherlich viele Ursachen für den Erfolg der Buddenbrooks, doch bloß einer sei am dieser Stelle angeführt, weil er in direktem Zusammenhang mit einem Schwerpunkt dieser
Arbeit steht: „Das Private wird geistesgeschichtlich repräsentativ. Darauf beruht der Erfolg des Romas.“2 Diese Aussage Hans Wyslings enthält die These, dass die einzelne Geschichte einer lübischen Kaufmannsfamilie von Thomas Mann so erzählt und ästhetisiert wurde, dass sie über den Einzelfall hinaus das Bild einer Epoche spiegelt. Der Frage, um welche Epoche
es sich hier handelt – die erzählte Zeit oder die Entstehungszeit des Romans um 1900 –, wird im Verlauf dieser Arbeit mitunter näher untersucht werden. In den Betrachtungen eines Unpolitischen reflektiert Thomas Mann sein Frühwerk unter inhaltlichen Aspekten, die in dieser Arbeit gleichsam als Leitfaden betrachtet werden können, denn darin heißt es: „Ethik, Bürgerlichkeit, Verfall: das gehört zusammen, das ist eins.“3 Ethik
und Bürgerlichkeit werden dementsprechend hier als Zeitgeschichte und Zeitgeist zusammengefasst und stehen zu Beginn dieser Arbeit. Darin wird zunächst die Epoche der erzählten Zeit unter sowohl ökonomischen wie auch sozialen Gesichtpunkten untersucht, wenngleich der Fokus stets auf dem Milieu des Bürgertums verbleibt. Anschließend wird die bisherige Verortung des Romans in der Literaturgeschichte betrachtet, woraufhin sich zeigen wird,
dass eine dogmatische Festschreibung einer Epoche der Vielschichtigkeit der Buddenbrooks nicht gerecht wird. Darauf folgt eine eher zeitgeistorientierte Untersuchung des Gegenstandes, wenngleich Zeitgeist und Zeitgeschichte sich gegenseitig bedingen und eine Ausdifferenzierung bloß der besseren Analyse wegen vorgenommen wird.

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