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Erwartungseffekte in der Lehrer-Schüler-Interaktion

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: sehr gut (1,3), Universität Vechta; früher Hochschule Vechta (Psychologie), Veranstaltung: Hauptseminar: Grundlagen der Lehrer- Schüler- Interaktion, Sprache: Deutsch, Abstract: Lehrererwartungen in der Lehrer-Schüler-Interaktion – wie entstehen sie,
was.

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Hauptbeschreibung

Titel: Erwartungseffekte in der Lehrer-Schüler-Interaktion
Autoren/Herausgeber: Katarina Michaele Raker
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638225892

Seitenzahl: 20
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: sehr gut (1,3), Universität Vechta; früher Hochschule Vechta (Psychologie), Veranstaltung: Hauptseminar: Grundlagen der Lehrer- Schüler- Interaktion, Sprache: Deutsch, Abstract: Lehrererwartungen in der Lehrer-Schüler-Interaktion – wie entstehen sie,
was sind mögliche Auswirkungen (Erwartungseffekte) und wie kann man als
Lehrperson möglichen negativen Auswirkungen auf Lernfortschritte der Schüler
aktiv entgegenwirken: Das sind die zentralen Fragestellungen, mit denen ich
mich im Rahmen dieser Arbeit auseinandersetzen werde. Unter besonderer
Berücksichtigung steht dabei der erste Eindruck, der insbesondere bei der
Einschulung von Bedeutung ist, aber auch dann, wenn ein Lehrer eine Klasse
neu übernimmt oder ein Schüler bzw. eine Schülerin neu in eine Klasse
hineinkommt.
Nicht nur für Psychologen, sondern gerade auch für angehende Lehrer ist es
von besonderer Bedeutung, sich der verschiedenen Formen und vor allem der
möglichen Auswirkungen von Erwartungseffekten bewusst zu sein, um
möglichen negativen Folgen für die Lernerfolge der Schüler, die aus den
Erwartungseffekten resultieren können, bewusst entgegenwirken zu können.
Der Schwerpunkt dieser Arbeit bezieht sich deshalb vorwiegend auf den ersten
Eindruck, weil diese Begegnung psychologisch betrachtet die wichtigste und
möglicherweise folgenträchtigste ist, die sich zwischen einem Lehrer und
seinen Schülern abspielen wird.
Im Rahmen dieser Arbeit wird anhand verschiedener einschlägiger
psychologischer Untersuchungen gezeigt werden, welche Rolle
Erwartungseffekte für den Lernerfolg bzw. -misserfolg eines jeden Schülers
spielen können, welche Gefahren die sogenannte Sich-Selbst-Erfüllende-
Prophezeiung, speziell der Pygmalioneffekt mit sich bringen kann und welche
Faktoren für die Eindrucks- bzw. Erwartungsbildung eines Lehrers über den
einzelnen Schüler ausschlaggebend sind. Außerdem soll dargestellt werden,
welche Möglichkeiten es für den Lehrer gibt, bewusster mit derartigen
Situationen umzugehen und negative Auswirkungen bestimmter
Erwartungseffekte zu vermeiden.
Hauptsächlich wird also der Lehrer als zentrale Person dieser Ausführungen
fungieren, was jedoch nicht bedeutet, dass von einem unidirektionalen, also
einseitigen Modell mit dem Lehrer als Initiator der Lehrer-Schüler-Interaktion ausgegangen wird, wie es noch vor einigen Jahrzehnten in der psychologischen
Forschung üblich war. [.]

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