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Erzwungene Trennung

Vertreibungen und Aussiedlungen in und aus der Tschechoslowakei 1938-1947 im Vergleich mit Polen, Ungarn und Jugoslawien

Klartext,
Taschenbuch
21,50 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Vertreibung bzw. Zwangsaussiedlung der Deutschen aus der Tschechoslowakei gehört nach wie vor zu den in der Öffentlichkeit Tschechiens, der Slowakei und Deutschlands umstrittenen Themen, auch wenn ihre Erforschung seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems in der Tschechoslowakei große Fortschritte gemacht hat.
Dieser Band, hervorgegangen aus einer Konferenz der Deutsch-tschechischen und Deutsch-slowakischen Historikerkommission, präsentiert neue Forschungsergebnisse zu wichtigen Etappen der Vertreibung. Behandelt werden besonders die von Nazis erzwungenen und geplanten Aussiedlungen, die Haltung der alliierten Großmächte, die Leiden der Betroffenen und die Frage der Vertreibungsopfer.
Wie die Vergleiche mit Ungarn, Polen und Jugoslawien zeigen, handelte es sich bei der Vertreibung aus der Tschechoslowakei nicht um einen isolierten Vorgang. Denn damals, nach den Erfahrungen der 30er Jahre, dem Münchener Abkommen und der nationalsozialistischen „Volkstumspolitik“, hielten nicht nur die Exilregierungen und Widerstandsbewegungen, sondern auch die alliierten Großmächte die erzwungene nationale Homogenisierung für ein legitimes Mittel, um das Wiederaufleben separatistischer Bewegungen in Ostmittel- und Südeuropa zu verhindern.

Details
Schlagworte

Titel: Erzwungene Trennung
Autoren/Herausgeber: Detlef Brandes, Edita Ivanicková, Jirí Pešek (Hrsg.)
Aus der Reihe: Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783884748039

Seitenzahl: 336
Format: 21,9 x 14,1 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 420 g
Sprache: Deutsch

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