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Fehler als lernerseitiges Hypothesentesten

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1-, Universität Hamburg, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit werde ich mich mit dem Phänomen Fehler beschäftigen, das unumgänglich mit (Sprachen-)Lernen und Erwerb von Wissen im Allgemeinen.

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Hauptbeschreibung

Titel: Fehler als lernerseitiges Hypothesentesten
Autoren/Herausgeber: Vesna Petruseva
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638331296

Seitenzahl: 26
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1-, Universität Hamburg, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit werde ich mich mit dem Phänomen Fehler beschäftigen, das unumgänglich mit (Sprachen-)Lernen und Erwerb von Wissen im Allgemeinen verbunden ist. Eine historische Perspektive von Spracherwerbsansätzen im ersten Punkt soll Aufschluss darüber geben, welche Einstellung zum Fehler die Sprachlehrforschung im Laufe der Zeit charakterisiert hat und wie sich diese gewandelt hat. Anschließend wird eine nähere Bestimmung des Begriffs dargestellt, um die nächste Frage sinnvoll beantworten zu können, nämlich welche Funktion Fehler im Spracherwerbsprozess (im unterrichtlichen und natürlichen Kontext) erfüllen und welche Bedeutung die Lernerhypothesen für den gesamten Lernprozess haben. Punkt 4 soll zwei daraufbasierende Spracherwerbsmodelle erläutern, die Parallelen aufweisen, aber verschiedene Akzente setzen. Veranschaulicht wird das kognitivdiskursive Modell im nächsten Punkt anhand von Transkripten aus dem DaF-Unterricht um zu erfahren welchen Beitrag empirische Untersuchungen für diese Thematik leisen. 1 Der Fehler im Lichte unterschiedlicher Fremdsprachenerwerbshypothesen Man unterscheidet grob zwischen zwei Typen von Forschungsansätzen bezüglich Spracherwerb: eine Gruppe bilden sogenannte nativistische Hypothesen, die von eingeborenen Spracherwerbsfähigkeiten und Universalität aller Spracherwerbsprozesse (im Sinne von einer universellen Grammatik) ausgehen, - also von einem theoretischen Konstrukt – und auf dieser Basis Aussagen zum Korrekturverhalten tätigen. Es wird zwischen Erwerb und Lernen unterschieden. Fehlerkorrektur beim Spracherwerb hat keinen fördernden Einfluss, weil Erwerb in einer „natürlichen“ Sequenz zustande kommt und verläuft dementsprechend unbewusst. Im Gegensatz dazu, gewinnen die empirischen Ansätze Erkenntnisse über Spracherwerbsprozesse durch Datenerhebung, betonen die Bedeutung der Kognition beim Spracherwerb, bzw. die bewusste Auseinandersetzung mit der zweitsprachlichen Struktur. Sie verstehen den Spracherwerbsprozess als Prozess der Hypothesenbildung und – überprüfung und behaupten, dass diese Annahmen durchlässigen (permeabilen) Charakter haben.

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