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Finden mittels Kennzeichen

Eine Ausarbeitung über die Benutzung von Kennzeichen zur strukturierten Ablage und Wiedergewinnung von Informationen in IT-Systemen am Beispiel von Bauwerken und anderen komplexen Einrichtungen

Buch
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Kurzbeschreibung

Die Informationen zu einem Gegenstand sind vielfältig während seines Lebenslaufs. Als Erzeugnis hergestellt, als Produkt auf dem Markt gebracht, dort als Artikel gehandelt, eingebaut als Bauteil einer Anlage, benutzt, um im Betrieb eine Funktion wahrzunehmen, Energie und Medien verbrauchend, einem Eigentümer gehörend, durch Dienstleister gewartet und gepflegt und um letztendlich zerstört zu werden und damit Material für ein neues Equipment bereitzustellen. Diese Aspektvielfalt kann nur durch eine umfassende Betrachtung abgebildet werden.
Das ganzheitliche Denken im Gehirn wird durch das zwangsweise formal aufgeteilte Arbeitsmedium Computer nur dann unterstützt, wenn sich neben den Daten auch Bedeutungen durch den Benutzer erkennen lassen. Eine aspektgerechte Strukturierung der Daten in der Rechenmaschine erleichtert dabei den Zugang.
Die dem Ansatz von Immanuel Kant über „den Gegenstand an sich“ folgende Erkenntnis, dass komplexes Wissen über ihn durch verschiedene Sichten auf den Gegenstand zu gewinnen ist, setzt eine Transienz voraus. Als Transienz wird ein Übergang zwischen zwei Betrachtungssichten bezeichnet. Dabei ist in den verschiedenen Sichten der Gegenstand so abzugrenzen, dass die Abbildung ihn jeweils umfasst. Das Wissen über den unterschiedlich strukturierten Gegenstand kann dann aus den vielen Objekten, die den Gegenstand beschreiben, durch ein Zusammenführen über deren Adressen gewonnen werden. Dann ist es nur ein kleiner Schritt, eine Verknüpfungstabelle zu formulieren, die die Adressen der zugehörigen Objektdatensätze enthält.
Die Suche unter Ausnutzung von formalen referenziellen Kennzeichen, die eine Bedeutungsstruktur widerspiegeln, ist nur eine logische Ergänzung der Verknüpfungstabellentechnik. Sie gestattet das Finden von Informationen zu den Gegenständen aus vielfältigen Anforderungen heraus und kann so Entscheidungen risikoärmer machen. Die erfolgreiche Anwendung dieser Technologie ist an die Durchsetzung eines Modellierungskonsenses zwischen den beteiligten Partnern gebunden und beeinflusst somit überkommene Verhaltensmuster.
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Laufer, Jahrgang 1948, studierte Chemie und promovierte 1984 als Kraftwerkstechniker zum Thema „Rechnergestützte Kraftwerksplanung“. Sein Arbeitsgebiet reichte vom Projektanten über Bauleiter, Programmierer und Systementwickler bis in die Einsatzvorbereitung im Anlagenbau. Später arbeitete er sich in das Facility Management und das Bauwesen ein, wo er versuchte, Kennzeichnungsverfahren für Bestandsaufnahmen zu übertragen. In den letzten Jahren war er für die IT-Einsatzvorbereitung auf dem Gebiet der Strukturierung komplexer Anlagensysteme und Instandhaltungsprozesse in einem Facility-Management-Unternehmen tätig.Seit dem Eintritt in den Ruhestand beschäftigt er sich unter anderem mit künstlerischer Fotomontagetechnik.

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