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Formalitas und modus intrinsecus

Die Entwicklung der scotischen Metaphysik bei Franciscus de Mayronis

Aschendorff,
Buch
49,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Franciscus de Mayronis (1285–1328) steht am Anfang einer Tradition, in der sich im Ausgang vom Werk des Johannes Duns Scotus eine Metaphysikkonzeption eigenen Zuschnitts herausbildet. An die Stelle der Grundbegriffe der aristotelischen Substanzontologie treten die beiden fundamentalen metaphysischen Grundgrößen des formalen Gehaltes (formalitas) und der inneren modalen Bestimmung (modus intrinsecus). Die aristotelische Grundannahme einer analogen Prädikation der allgemeinsten metaphysischen Begriffe wird durch eine Theorie der univoken Aussagbarkeit transzendentaler Prädikate ersetzt. An die Stelle einer neuplatonisch gefärbten Partizipationsmetaphysik tritt in konsequenter Weise eine als Transzendentalwissenschaft verstandene Konzeption der ersten Philosophie.
Im Werk des Franciscus de Mayronis werden die Weichenstellungen vorgenommen, dem zweiten bedeutenden Metaphysikansatz des Mittelalters, der auf Johannes Duns Scotus zurückgeht, seine über Jahrhunderte hinweg wirksame Form zu geben. Die Wirkung dieses Entwurfes entfaltet sich zunächst unmittelbar in der Ausein-andersetzung mit der zeitgenössischen nominalistisch motivierten Kritik innerhalb der scotistischen Schultradition selbst und hält bis ins 18. Jahrhundert an. Durch viele Vermittlungsgestalten hindurch lässt sich aber auch eine weit darüber hinausgehende Wirksamkeit nachweisen, die bis in die Gegenwart reicht.

Details

Titel: Formalitas und modus intrinsecus
Autoren/Herausgeber: Hannes Möhle
Aus der Reihe: Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters

ISBN/EAN: 9783402102800

Seitenzahl: 380
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

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