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Frömmigkeit und Weltoffenheit im deutschen Luthertum

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Kurzbeschreibung

Die wirkungskräftige Perspektive vom obrigkeitshörigen und politisch passiven Luthertum bei Max Weber und Ernst Troeltsch prägte lange Zeit das Bild vom Luthertum bis in das gegenwärtige allgemeine Bewusstsein. Doch diese Sicht auf das Luthertum ist schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und in den letzten Jahrzehnten korrigiert worden. In diese Forschungen reihen sich die hier ausgewählten Aufsätze ein, die im Rahmen der Kirchen-, Theologie-, und Frömmigkeitsgeschichte Themenkreise aus der gegenwärtigen Orthodoxie- und Pietismusforschung aufgreifen, aber auch allgemein- und sozialgeschichtliche Themen tangieren. Sie haben besonders das Verhältnis des kirchlichen Amtes zur weltlichen Obrigkeit und die Bedeutung von Luthers Unterscheidung des weltlichen und geistlichen Regimentes Gottes in der Geschichte des deutschen Luthertums vom 17. bis 20. Jahrhundert im Blick.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Frömmigkeit und Weltoffenheit im deutschen Luthertum
Autoren/Herausgeber: Wolfgang Sommer
Aus der Reihe: Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783374036240

Seitenzahl: 432
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Wolfgang Sommer, Dr. theol., Jahrgang 1939, studierte Evangelische Theologie in Berlin, Tübingen und Erlangen. Von 1974 bis 1988 war er Dozent für Kirchen- und Theologiegeschichte an der Theologischen Akademie Celle, von 1988 bis 2004 Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Augustana Hochschule Neuendettelsau. Er ist Mitglied der Historischen Kommission des DNK/LWB seit 1991, von 1999 bis 2010 war er Vorsitzender dieser Kommission. Zudem ist er Mitglied des Vereins für Reformationsgeschichte,der Luther-Akademie und der Schleiermacher-Gesellschaft.Sommer erhielt den Wilhelm von Pechmann-Preis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Piety and Openness to the World in German LutheranismLeucorea-Studies on the History of the Reformation and the Lutheran OrthodoxyThe long-prevailing view of Lutheranism as being obedient and politically passive has been finally corrected at the beginning of the 20th century and in recent decades. This is also the perspective of the present essays on current research topics regarding Pietism and Orthodoxy but also social history and history in general. A particular focus is laid on the relationship between ministry and secular authority as also on the significance of Luther’s distinction between the secular and the spiritual government in the history of Lutheranism from the 17th to the 20th century.

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