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Fugger contra Fugger

Die Augsburger Handelsgesellschaft zwischen Kontinuität und Konflikt (1560–1597/98)

Wißner-Verlag,
Buch
29,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Generationenbeziehungen begründen Kontinuitäten und provozieren zugleich Konflikte. Vor dem Hintergrund der Generationswechsel der Jahre 1560 und 1597/98 stehen interne Auseinandersetzungen im Hause Fugger von der Lilie im Zentrum dieses Buches. Es wird gefragt, wie Kaufleute im 16. Jahrhundert interne Konflikte lösten und ob die testamentarisch und vertraglich vereinbarten Verfügungen der Fugger die intendierte inter- und intragenerationelle Tragfähigkeit unter Beweis stellen konnten.
Die Forschung erachtete diese Verträge und Testamente lange als dauerhafte Grundlage auch für das Innenverhältnis der Handelsgesellschaft. Die Analyse und Interpretation dieser Regeln und quantitativer Quellen führt zu der Hypothese, dass der Umgang mit internen Auseinandersetzungen und damit auch die Qualität der fuggerischen Konfliktlösung sich seit der Mitte des 16. Jahrhunderts veränderten. Denn entgegen der verbreiteten Forschungsmeinung nutzten die Kaufleute sehr wohl auch Gerichte zur Lösung von Streitigkeiten. Die anhand von Archivquellen untersuchten Konflikte verdeutlichen elementare strukturelle Probleme, mit denen sich Mitglieder der Familie seit 1548/60 konfrontiert sahen und die die Funktionsfähigkeit der Handelsgesellschaft gefährdeten.
Die These der Forschung, Kaufleute mieden kategorisch Gerichte, greift demnach zu kurz. Die Fugger wählten strategisch aus einer Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten nach komplexen Entscheidungsprozessen einen Weg zur Lösung des jeweiligen Konfliktes.

Details
Schlagworte

Titel: Fugger contra Fugger
Autoren/Herausgeber: Britta Schneider
Aus der Reihe: Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783957860521

Seitenzahl: 428
Format: 23 x 16 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 856 g
Sprache: Deutsch

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