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Gelebtes, geliebtes Amazonien

Forschungsreisen im brasilianischen Regenwald zwischen 1940 und 1962

Pfeil, F,
Buch
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Details
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Autor

Titel: Gelebtes, geliebtes Amazonien
Autoren/Herausgeber: Harald Sioli, Gerd Kohlhepp (Hrsg.)
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783899370713

Seitenzahl: 228
Format: 24,5 x 21,3 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Vorwort des Herausgebers
Harald Sioli (25.8.1910–14.10.2004) hat eine ungewöhnliche Karriere als Wissenschaftler durchlaufen. Nach der Promotion in Zoologie mit den Nebenfächern Botanik und Limnologie an der Universität Kiel 1934 hatte er das Glück, als Volontär-Assistent an einer limnologischen Forschungsreise von Prof. Dr. K. Lenz von der Hydrobiologischen Anstalt der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Plön/Holstein nach Nordost-Brasilien von September 1934 bis Juni 1935 teilnehmen zu können.
Nach wissenschaftlichen Tätigkeiten auf Helgoland, einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie als Assistent an der Biologischen Abteilung am Rudolf-Virchow-Krankenhaus in Berlin eröffnete sich für ihn als Austauschassistent des Reichsforschungsrats eine Möglichkeit zu einer zweiten Brasilienreise im September 1938 mit einem Forschungsaufenthalt am Biologischen Institut in São Paulo.
Da der Kriegsausbruch 1939 seine Rückkehr nach Deutschland verhinderte, begann er mit einem Stipendium des Reichsforschungsrats ab Oktober 1940 hydrobiologische und limnologische Forschungen im Amazonasgebiet. Diese Phase völliger wissenschaftlicher Freiheit endete plötzlich, als Sioli aufgrund des Kriegseintritts Brasiliens auf der Seite der Alliierten im September 1942 im Lager Tomé-Açú südlich von Belém interniert wurde. Während dieser Zeit musste er unter schwierigsten tropenhygienischen Bedingungen die Funktion eines Arztes sowie die Leitung von Lagerkrankenhaus und Apotheke übernehmen.
Fast unmittelbar nach Kriegsende wurde er von dem angesehenen Direktor des Instituto Agronômico do Norte, Dr. Felisberto de Camargo, in Belém als Wissenschaftler kontraktiert und konnte damit erstmals auf Grundlage einer festen Anstellung seine Forschungen im Amazonasgebiet an unterschiedlichen Standorten fortsetzen. Nachdem er im September 1953 Leiter der dortigen Abteilung für Limnologie geworden war und zwischenzeitlich in Belo Horizonte ein hydrochemisches und hydrobiologisches Labor für den öffentlichen Gesundheitsdienst leitete, erreichte ihn im September 1954 eine Berufung an das neu gegründete Amazonas-Forschungsinstitut INPA in Manaus.
Der Abschied von Amazonien fiel ihm schwer, als ihn Ende 1956 der ehrenvolle Ruf der Max-Planck-Gesellschaft an die traditionsreiche Hydrobiologische Anstalt in Plön als Abteilungsleiter und Geschäftsführender Direktor erreichte, den er – aus wissenschaftlichen und familiären Gründen – nicht ausschlagen konnte. 1958 wurde er an der Universität Kiel zum Honorarprofessor für Limnologie ernannt, ab 1966 zum Direktor der Abteilung Tropenökologie und gleichzeitig Direktor am nun in »Max-Planck-Institut für Limnologie« umbenannten Institut in Plön.
Der Start im Nachkriegsdeutschland war für Sioli nicht einfach. Vieles war ihm nach fast zwei Jahrzehnten Abwesenheit in der amazonischen Freiheit fremd geworden. So störten ihn vor allem die mehr oder weniger amerikanisierten Lebens- und Denkformen, die Kommerzialisierung des Lebens, das extreme Konkurrenzdenken und der Opportunismus sowie bürokratische Hindernisse. Dabei erinnerte er sich an einen Gastwissenschaftler in Manaus, der ihm zur Frage der Rückkehr nach Deutschland einmal geantwortet hatte: »Sie werden dann nichts anderes sein als ein deutsch sprechender Ausländer« (H. Sioli, Bd. VIII, S. 1238).
Nach schwierigen Anfangsjahren ab Mai 1957 als Nachfolger von Prof. Dr. August Thienemann in der neuen Funktion beim Neubau des Instituts, Ausbau des Forschungsspektrums und Änderungen der Organisationsstruktur des Instituts führte er zahlreiche Forschungs-, Tagungs- und Vortragsreisen sowie Aufenthalte als Gastprofessor in Amazonien durch. In Plön konnte er sich ab 1966 wieder voll der Erforschung Amazoniens widmen und hatte eine Gruppe hervorragender Wissenschaftler um sich geschart, die im Amazonasgebiet viel beachtete Forschungen durchführten, so u.a. Dr. Hans Klinge, Dr. Ernst Josef Fittkau, Dr. Wolfgang Junk, Dr. Ulrich Irmler, Dr. Karin Furch und Dr. Georg Irion.
Die Bindungen zu Amazonien wurden durch die Zusammenarbeit mit INPA in Manaus in dem 1969 unterzeichneten Abkommen zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und dem Brasilianischen Forschungsrat (CNPq) weiter vertieft und es entstanden dadurch auch neue Forschungsperspektiven für junge deutsche Wissenschaftler in Amazonien. 1965 gründete Harald Sioli mit dem brasilianischen Kollegen Djalma Batista die »Amazoniana«, eine renommierte Zeitschrift, in der limnologische und landschaftsökologische Forschungsergebnisse publiziert werden. Seit der Emeritierung von Sioli 1978 wird die tropenökologische Forschung in Plön und das Abkommen mit dem INPA durch die »Arbeitsgruppe Tropenökologie« unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Junk fortgeführt und weiter intensiviert.
Man kann davon ausgehen, dass das Renommee von Harald Sioli und seines Forschungsteams den Abschluss und die Durchführung der späteren größeren multidisziplinären deutsch-brasilianischen tropenökologischen Forschungsprogramme (BMBF–CNPq) in Brasilien zumindest erleichtert hat.
Harald Sioli beeindruckte durch seine ganzheitliche Sicht Amazoniens mit all seinen Komponenten: von seiner geologischen Geschichte, seinem Klima, seinen Gewässern und Ökosystemen bis zu seinen Menschen. Mit diesem landschaftsökologischen Ansatz befruchtete er die interdisziplinäre Zusammenarbeit und trug wesentlich zu einer kohärenten amazonischen Regionalforschung bei. Die von Sioli durchgeführte hydrochemische Charakterisierung der Gewässertypen Schwarz-, Klar- und Weißwässer und deren Zuordnung zu bestimmten Bodentypen war eine seiner Pionierleistungen an der Forschungsfront.
Sehr klar konzentrierte er seine Erkenntnisse auf die wesentlichen Zusammenhänge:
»Gerade in regenreichen Gebieten wie Amazonien, in dem es keine wirklichen Trockenzeiten gibt, müssen alle die Stoffe in den Böden, die gelöst werden können, in den Fliessgewässern auftreten. Dazu gehören auch die anorganischen Nährstoffe für den Pflanzenwuchs, auf dem sich das ganze Ökosystem mit seinen Tieren und schließlich mikrobiellen Destruenten [d. Hrsg.: siehe Glossar] aufbaut. Und wenn in den Wässern nur Spuren von solchen Stoffen zu finden sind, so ist der Schluss zwingend, dass auch in den Böden, aus denen die Wässer kommen, keine nennenswerten Mengen solcher Stoffe vorhanden sind, auch nicht von Reserven, die durch Verwitterung allmählich löslich würden.«
»Damit war eine der wichtigsten, grundlegenden Gegebenheiten für das Funktionieren des terrestrischen Ökosystems Amazonien, des großen Waldes, entdeckt worden: das Fehlen, oder zumindest die extreme Knappheit von Nährstoffen und Nährstoffreserven in den Böden des allergrößten Bereichs Amazoniens, auf denen der üppige amazonische Hochwald wächst. Oder kurz das seltene Phänomen: Üppigster Wald auf ärmstem Boden.«
»Die limnologische Forschung in Amazonien hatte damit den Rahmen der Beschränkung auf die Gewässer gesprengt und den Blick auf die zugehörigen terrestrischen Bezirke gelenkt. Da erhebt sich nun die Frage: Wie kann solch hoher üppiger Wald auf so armen Böden wachsen, und das noch dazu schon seit Hunderttausenden und gar Millionen von Jahren?«
»Die Antwort besteht in der Feststellung des geschlossenen, ständig wiederholten Kreislaufs derselben Nährstoffe durch die unzähligen Organismen, Pflanzen wie Tiere wie Mikroben, des amazonischen Wald-Ökosystems bei gleichzeitiger, möglichst vollständiger Vermeidung von Nährstoffverlusten, die aus den Böden heraus nicht wettgemacht werden können. Der Wald wächst also nicht a u s dem Boden heraus, sondern nur a u f ihm, benutzt ihn fast nur zu seiner mechanischen Fixierung. Nur die alleroberste, etwa 20-30 cm dicke Bodenschicht ist in den Kreislauf der Nährstoffe einbezogen.«
»In ihr spielen sich die Zersetzungsprozesse des abgestorbenen und ausgeschiedenen pflanzlichen und tierischen Materials ab, die in der feuchten Wärme so rasch verlaufen, dass sich keine Humusschicht bildet; in ihr ist auch praktisch das ganze Wurzelsystem der Urwaldbäume lokalisiert, das die bei der Zersetzung freiwerdenden Nährstoffe sofort wieder in die lebende Biomasse des Waldes zurückführt, die dann wiederum den Tieren und schließlich den Destruenten zur Verfügung steht.«
(H. Sioli: »Forschungen und Erfahrungen im brasilianischen Amazonasgebiet«; Festvortrag beim 120. Stiftungsfest der Verbindung Rupertia in Heidelberg am 12.6.1993).
Die Wertschätzung, die Harald Sioli in Brasilien entgegengebracht wurde, spiegelt sich nicht nur in dem nach ihm benannten Preis, dem Premio Harald Sioli, den die Brasilianische Gesellschaft für Limnologie seit 1990 für die Auszeichnung junger brasilianischer Limnologen stiftete, sondern gipfelt neben vielen weiteren Ehrungen in der Verleihung des »Großkreuz des Nationalen Ordens für Verdienste um die Wissenschaft«, der höchsten Auszeichnung Brasiliens für Wissenschaftler, im Jahre 2000 sowie der Berufung in die Brasilianische Akademie der Wissenschaften (2001). In über 150 Publikationen hat er seine Erkenntnisse zur tropischen Ökosystem- und Amazonasforschung hinterlassen.
Zur Trauerfeier des am 14.10.2004 verstorbenen Harald Sioli trafen aus aller Welt ehrende Nachrufe ein, von denen hier nur zwei zitiert seien: »Harald Sioli hatte nicht nur Verstand, sondern auch Herz und Seele« (Prof. Dr. Hilgard O’ Reilly Sternberg, Berkeley/USA) und »Sein Werk wird unvergesslich bleiben und die Brasilianer werden seine Hingabe für Untersuchungen über die Probleme des brasilianischen Amazonasgebiets immer ehren« (Prof. Dr. Eneas Salati, Rio de Janeiro/Brasilien).
Wie kam nun die Veröffentlichung seiner Amazonas-Erinnerungen zustande?
Mit Harald Sioli verband mich jahrzehntelang das gemeinsame wissenschaftliche Interesse am Amazonasgebiet. Durch seine tropen- und landschaftsökologischen Forschungen erhielt ich eine naturwissenschaftliche Basis für meine wirtschafts- und sozialgeographischen Untersuchungen zur regionalen Geographie Amazoniens. Über viele Jahre hindurch hielten wir außer persönlichen Gesprächen bei Besuchen oder Tagungen engen Kontakt durch Korrespondenz und Telefon.
Bei seinen regelmäßigen Montags-Anrufen seit Ende der 1970er Jahre interessierte er sich – vor allem als er keine Reisen nach Amazonien mehr durchführte – besonders für die jüngsten Entwicklungsprozesse im brasilianischen Amazonasgebiet. Leider musste ich ihm häufig über ökologisch und sozial folgenschwere Planungen und Projekte in Amazonien berichten, die dem Natur- und Lebensraum, den er so intensiv kannte, schweren Schaden zufügten.
Dank seiner umfangreichen Erfahrungen und umfassenden Kenntnisse über Amazonien trat er, der Nestor der tropenökologischen Amazonasforschung, als weltweit hoch geachteter Wissenschaftler immer stärker auch als Mahner gegen die auf kurzfristige Gewinne ausgerichtete Zerstörung der tropischen Regenwälder und damit des Lebensraums der indigenen Völker auf und beeinflusste damit auch brasilianische Biologen und Umweltschützer.
Im hohen Alter begann er mit bewundernswerter Energie und Ausdauer sowie mit der ihm eigenen Fähigkeit zur spannenden Schilderung mit der akribischen Aufzeichnung seiner Lebenserinnerungen, wobei er sich auf Tagebücher, sein blendendes Gedächtnis und seine sehr umfangreiche Fotosammlung stützte. Unter dem Titel ». . . und wenn es köstlich gewesen ist, so ist es bunt gewesen« widmete er diese Erinnerungen mit dem im Manuskript im Mai 1995 abgeschlossenen ersten Band seinen Kindern Ute und Ehrhard. Bis Mai 1997 waren vier Bände abgeschlossen.
Im Oktober 1997 konnte ich ihn davon überzeugen, dass der Amazonas-Teil seiner Erinnerungen in einer Publikation einer größeren Öffentlichkeit bekannt werden sollte, und er übertrug mir die notwendigen Arbeiten. Nachdem der Verlag Dr. F. Pfeil in München sein konkretes Interesse bekundet und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Juni 1999 eine finanzielle Unterstützung für die Druckvorbereitung zugesagt hatte, begannen die aufgrund des Umfangs und der Verlagsvorgabe durchzuführenden Kürzungen der ersten vier Bände.
Inzwischen hatte Harald Sioli aber bereits zwei weitere Bände geschrieben, die er berücksichtigt haben wollte, wodurch das Konzept des geplanten Bands stark verändert und erweitert werden musste. Wie jeder Autor konnte er sich mit den unumgänglichen Kürzungen zunächst nicht anfreunden, sodass er kurzzeitig wieder von einer Veröffentlichung absehen wollte.
Glücklicherweise hatte er sich dann aufgrund der Einarbeitung auch der folgenden vier Bände in einen erweiterten Band doch mit einer Publikation einverstanden erklärt. Band 8 konnte er aber erst nach langer und schwerer Erkrankung im Mai 2003 abschließen. Die acht Bände umfassen zusammen 1382 Seiten mit 942 Abbildungen.
Dieses Gesamtvolumen machte eine umfangreiche Bearbeitung und Kürzung notwendig. Kürzungen wurden so durchgeführt, dass alle wesentlichen Reisen und Aufenthalte in Amazonien nach Möglichkeit inhaltlich berücksichtigt wurden, wobei rein wissenschaftliche Beschreibungen für einen größeren Leserkreis stärker gekürzt werden mussten.
In seinen autobiographischen Ausführungen hat Harald Sioli immer wieder betont, dass er – im Gegensatz zu manchen Stippvisiten heutiger Wissenschaftler – im Amazonasgebiet gelebt, mit dieser Region quasi verwachsen war und Amazonien geliebt hat. Daraus erwuchs der Titel dieses Bands
»Gelebtes, geliebtes Amazonien«
Der besondere Wert der Amazonien-Erinnerungen von Harald Sioli liegt in der Tatsache, dass die Forschungen und Bereisungen des Autors im Amazonasgebiet zu einer Zeit – um die Mitte des 20. Jahrhunderts – stattfanden, als Natur und Mensch in Amazonien von der modernen Erschließung und Eroberung noch nicht erfasst waren und die Schilderungen damit als ein herausragendes Zeitdokument angesehen werden können.
Dies insbesondere auch deshalb, weil Sioli bereits damals die extreme Nährstoffarmut eines Großteils der Böden Amazoniens erkannte und darüber berichtete, während zwei Jahrzehnte später die staatlich gelenkte Agrarkolonisation und die privaten Rinderweidewirtschaftsprojekte diese Erkenntnisse vorsätzlich negierten und damit die Zerstörung Amazoniens einleiteten.
Um Leserinnen und Leser mit der heutigen Situation in Amazonien vertraut zu machen, ist den Erinnerungen von Harald Sioli ein kurzes Nachwort »Gerd Kohlhepp: Amazonien heute« beigegeben.
Danken möchte ich den Sekretärinnen des Max-Planck-Instituts für Limnologie in Plön für die Zurverfügungstellung der Dateien der acht Bände, was die Bearbeitung der Texte erleichterte. Herrn Dipl.Ing. R. Szydlak, Tübingen, danke ich für die kartographischen Arbeiten.
Besonderer Dank gilt der Botschaft Brasiliens in Deutschland für das Interesse an der Thematik, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Förderung in der Anfangsphase sowie insbesondere Herrn Johannes Kärcher, Winnenden, und der Fundação Odebrecht in Salvador, Brasilien, ohne deren großzügige finanzielle Unterstützung Bearbeitung und Druck dieser Veröffentlichung nicht zustande gekommen wären.
Dem Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München, danke ich für die Geduld bis zur Fertigstellung aller Bände durch den hoch betagten Autor sowie für die engagierte Zusammenarbeit bei der Drucklegung und die Umsetzung der Vorschläge des Herausgebers.
Möge dieser Band allen, die sich für das Amazonasgebiet interessieren, das geben, was Harald Sioli mit seinen Erinnerungen aus der Zeit vor mehr als 60 Jahren vermitteln wollte: Das unmittelbare Erleben einer damals noch fast ungestörten einzigartigen Natur und der dort lebenden Menschen vor dem Angriff durch die moderne Gesellschaft.
Tübingen, im Dezember 2006
Gerd Kohlhepp

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