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Gelehrtenkultur als symbolische Praxis

Rang, Repräsentation und Konflikt an der Universität der Frühen Neuzeit

Buch
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Kurzbeschreibung

Die Geschichte der vormodernen Universitäten war immer auch die Geschichte sozialer Ungleichheit. Zwischen 1600 und 1750 mehrten sich die Konflikte um sozialen Rang auffällig, und zwar keineswegs nur bei Hofe, sondern insbesondere auch in bürgerlichen Milieus. Gerade Gelehrte begegnen oft als als Akteure in diesen Rangkonflikten. Marian Füssels Darstellung zeigt erstmals in breiter räumlicher wie zeitlicher Perspektive, wie die soziale Identität des Gelehrten sich in einer Vielzahl von symbolischen Unterscheidungen und Ritualen praktisch konstituierte. Die Rekonstruktion von Universität und Gelehrtenstand als symbolischen Ordnungen wird damit zu einem wichtigen Baustein einer Kulturgeschichte der ständischen Gesellschaft.

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Hauptbeschreibung

Titel: Gelehrtenkultur als symbolische Praxis
Autoren/Herausgeber: Marian Füssel

ISBN/EAN: 9783534248001

Seitenzahl: 556
Format: 22 x 14,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 816 g
Sprache: Deutsch

Marian Füssel, geb. 1973, studierte Geschichte, Philosophie und Soziologie und ist wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Münster.

Zwischen 1600 und 1750 mehrten sich die Konflikte um sozialen Rang bzw. dessen performative Inszenierung auffällig, und zwar keineswegs nur bei Hofe, sondern insbesondere auch in bürgerlichen Milieus. Gerade Gelehrte waren oft Akteure in diesen Rangkonflikten.
Marian Füssel stellt die Konstituierung von sozialem Rang durch symbolische Handlungen exemplarisch am Beispiel der Universitäts- und Gelehrtengeschichte dar, was nicht nur das ›Innenleben‹ der Universitäten verständlicher macht, sondern auch die Mentalität von Adel und kommender Führungsschicht. Sozialer Status war keine statische Gegebenheit, sondern ein ständig umkämpftes Gut. So gelingt ihm ein Stück Sozialgeschichte des Gelehrtenstandes.

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