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Gemeinsamkeit schaffen in der Interaktion

Diskursmarker und Lautelemente in zürichdeutschen Erzählsequenzen

Lang, Peter Bern,
Buch
52,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Studie zeigt, wie in Gesprächen Deutschschweizer Jugendlicher durch den Gebrauch von «kleinen Wörtern» (Diskursmarker, Lautelemente) Gemeinsamkeit in der Interaktion geschaffen wird. Die Arbeit findet Anschluss an interaktionale Forschungsrichtungen sowie an die internationale Jugendsprachforschung und zeigt neue Wege für dialektologische Fragestellungen auf.

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Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Gemeinsamkeit schaffen in der Interaktion
Autoren/Herausgeber: Fabienne Tissot
Aus der Reihe: Sprache in Kommunikation und Medien
Ausgabe: Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783034320207

Seitenzahl: 364
Format: 22,5 x 15,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 510 g
Sprache: Deutsch

Fabienne Tissot studierte an der Universität Zürich Germanistik und promovierte an der Universität Wuppertal. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Universität Potsdam arbeitet sie derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit Schwerpunkt Angewandte Diskurs- und Gesprächsanalyse.

Welche Funktionen haben «kleine Wörter» wie Diskursmarker und Lautelemente in der Interaktion? Wo und zu welchem Zweck verwenden sie junge Frauen in Gesprächen untereinander? Die empirische Studie untersucht an einem Korpus von Alltagsgesprächen Deutschschweizer Gymnasiastinnen diese genuin mündlichen Phänomene. Als minim referentielle Objekte befinden sie sich an gesprächsorganisatorisch unklaren Stellen und bewegen sich in Bezug auf ihren Status zwischen Laut, Floskel und grammatikalisiertem Element. Die detaillierte mikroanalytische Untersuchung zeigt, wie damit in Kombination mit interaktionalen und diskursiven Verfahren verstärkt und gezielt Gemeinsamkeit in der Interaktion geschaffen werden kann. Theoretisch in der Soziolinguistik, methodisch in der Konversationsanalyse und der Interaktionalen Linguistik angesiedelt, findet die Arbeit Anschluss an interaktionale Forschungsrichtungen sowie an die internationale Jugendsprachforschung und zeigt neue Wege für dialektologische Fragestellungen auf.

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