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Geschichte der Juden Mitteleuropas 1500 – 1800

Buch
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Kurzbeschreibung

Die Geschichte des Judentums in der Frühen Neuzeit ist eine Gratwanderung zwischen Vertreibung und Emanzipation. Kompetent und gut verständlich schildert Stefan Litt die spätmittelalterliche Ausgangslage und die Siedlungsräume, erläutert die rechtliche Stellung, die Organisation der jüdischen Gemeinden, ihre Religion und Kultur sowie den Alltag.

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Hauptbeschreibung

Titel: Geschichte der Juden Mitteleuropas 1500 – 1800
Autoren/Herausgeber: Stefan Litt, Kai Brodersen, Martin Kintzinger, Uwe Puschner, Barbara Stollberg-Rilinger, Volker Reinhardt (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Walter Demel, Mariano Delgado, Daniela Hacke, Volker Leppin, Merith Niehuss, Axel Gotthard, Esther-Beate Körber, Bernd Schneidmüller, Ulrich Rosseaux, Stefan Weinfurter, Heribert Müller, Hagen Schulze, Sigrid Jahns, Lothar Schilling, Michael Sikora, Arno Strohmeyer, Walter Rummel, Reinhard Wendt, Rita Voltmer, Horst Carl, Michael Kaiser, Ralf Pröve
Aus der Reihe: Geschichte Kompakt
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783534184804

Seitenzahl: 136
Format: 24 x 16,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Stefan Litt, geb. 1969, studierte Geschichte und Judaistik an der FU Berlin und der Hebrew University Jerusalem, wo er promovierte. 2008 habilitierte er sich in Graz, wo er auch lehrt. Seit 2007 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bar-Ilan-Universität, Ramat Gan, Israel. 2014 wurde er mit dem Rosl und Paul Arnsberg-Preis der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ausgezeichnet.
Walter Demel, geb. 1953, ist Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität der Bundeswehr in München.
Mariano Delgado, geb. 1955 in Berrueces (Valladolid), ist seit 1997 Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg (CH). Zahlreiche Publikationen zur Kirchen- und Missionsgeschichte, zur Politischen Theologie in der Frühen Neuzeit und zum spanischen Weltreich.
Daniela Hacke zählt zu den renommierten Nachwuchswissenschaftlern ihrer Generation. Ihre akademische Karriere zeichnet sich durch Internationalität (Hamburg, Bologna, Cambridge, Bonn, München, Zürich) und eine breite Publikationspalette aus. In ihren Veröffentlichungen verfolgt sie geschlechtergeschichtliche und kulturwissenschaftliche Zugänge. Ihre Habilitation von 2011 an der Universität Zürich trägt den Titel: Koexistenz und Differenz. Konfession, Kommunikation und Konflikt in der Alten Eidgenossenschaft (1531-1712).
Volker Leppin ist evangelischer Theologe und lehrt Kirchengeschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen; davor war er zehn Jahre in derselben Funktion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Scholastik und Mystik des späten Mittelalters, die Biographie und Theologie Luthers sowie die Aufklärung.
Esther-Beate Körber, Prof. Dr., geb. 1957, lehrt Neuere Geschichte an der FU Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des 16. – 18. Jahrhunderts, u.a. ›Öffentlichkeiten der frühen Neuzeit‹ (1998).
Bernd Schneidmüller, geb. 1954, ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Heidelberg.
Ulrich Rosseaux, geb. 1968, lehrt sächsische Landesgeschichte an der Universität Dresden.
Lothar Schilling, geb. 1960, ist seit 2008 Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg.
Michael Sikora lehrt neuere Geschichte am Lehrstuhl von Prof. Stollberg-Rilinger in Münster und ist ausgewiesener Fachmann für den Adel und das Militärwesen in der Frühen Neuzeit.
Arno Strohmeyer, geb. 1963, ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Univer-sität Salzburg.
Walter Rummel arbeitet am Landeshauptarchiv in Koblenz. Er hat Grundlegendes zur Hexenverfolgung geforscht und veröffentlicht
Rita Voltmer lehrt Geschichte an der Universität Trier. Sie hat Grundlegendes zur Hexenverfolgung geforscht und veröffentlicht.
Kai Brodersen ist seit 2008 Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt, deren Präsident er von 2008 bis 2014 war.
Martin Kintzinger ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster.
Uwe Puschner ist außerplanmäßiger Profesor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin.
Volker Reinhardt, geb. 1954, lehrt allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Fribourg/Schweiz. Er ist einer der renommiertesten Kenner der neuzeitlichen Geschichte Italiens und Roms. Bei der WBG erschienen von ihm u.a. „Kardinäle - Künstler - Kurtisanen. Wahre Geschichten aus dem barocken Rom“ (2004), „Blutiger Karneval. Der Sacco di Roma 1527“ (2. Aufl. 2009) und „Rom. Geschichte der ewigen Stadt“ (zus. mit Michael Sommer, 2008).

Das Judentum ist ein integraler Bestandteil der europäischen Geschichte, aktiv wie passiv, als Gestalter, Untertan und häufig auch als Opfer. Im Spätmittelalter wurden die meisten Juden aus den größeren deutschen Territorien verdrängt. Auf den Geldhandel und das Kleinhändlertum beschränkt, versuchten sie sich einen erträglichen Platz in der Gesellschaft zu sichern. Nach der Zeit des Dreißigjährigen Krieges konnte sich jüdische Existenz in deutlich vorteilhafterer Weise und in weiteren Regionen und Territorien entwickeln. Im 18. Jahrhundert wurden durch die Aufklärung die Grundlagen der jüdischen Emanzipation in der Moderne gelegt, andererseits gab es noch immer tiefe traditionelle Frömmigkeit und Mystizismus.
Stefan Litt bringt uns klar strukturiert die Geschichte des mitteleuropäischen Judentums in der Frühen Neuzeit nahe - ein umfassender, knapper Überblick auf neuestem Wissensstand!

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