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Geschlecht (Heidegger)

Sexuelle Differenz, ontologische Differenz - Heideggers Hand

Passagen,
Buch
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Kurzbeschreibung

Die gegenwärtige Debatte um Heidegger krankt daran, dass es nicht gelingt, den politischen Heidegger mit dem Philosophen, seine praktischen Entscheidungen mit den entscheidenden Figuren seines Denkens zusammenzubringen.
Die beiden Texte zeigen, warum man Heidegger wieder lesen muss. Und sie zeigen, wie man es nach dem Streit um Heideggers Engagement für den Nationalsozialismus tun muss. Denn es geht darum, über das Schema reiner Zurechnung ("War Heidegger ein Nazi oder nicht?") hinauszukommen, das nichts erklärt.
Derrida befragt den Heideggerschen Text nach den Bedingungen eines philosophischen Nationalismus. Seit Fichtes Reden an die deutsche Nation ist dieser Nationalismus eine deutsche Tradition, diese Tradition brauchte Heidegger nur zu beerben.
Der zweite Text fragt, ob die Geschlechterdifferenz die ontologische Differenz in Frage stellt oder ob sie ihr ohne weiteres unterzuordnen ist. Um die Heimsuchung durch die Radikalität der sexuellen Differenz zu vermeiden, wird sie bei Heidegger ontologisch entschärft, sie wird zur "transzendentalen Zerstreuung".

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Geschlecht (Heidegger)
Autoren/Herausgeber: Jacques Derrida, Peter Engelmann (Hrsg.)
Übersetzer: Hans D Gondek
Aus der Reihe: Edition Passagen
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783900767129
Originaltitel: Geschlecht: différence sexuelle, différence ontologique. La main de Heidegger (Geschlecht II)
Originalsprache: Französisch

Seitenzahl: 118
Format: 12,8 x 20,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 130 g
Sprache: Deutsch

Jacques Derrida (1930-2004) lehrte Philosophie in Paris und den USA.

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