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Geschlechterpolitik in Krisenzeiten

Eine Fallstudie im Bankensektor

edition sigma,
Buch
18,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen
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Kurzbeschreibung

Die gleichstellungspolitische Bilanz des Finanzsektors, insbesondere im Bereich der öffentlich-rechtlichen Banken, ist desaströs. Dieser generelle Befund wird in diesem Buch durch eine Fallstudie exemplarisch illustriert, differenziert und analysiert. Im Zentrum steht dabei die krisengeschüttelte LandesBank Berlin: Über mehr als zehn Jahre hinweg befand sie sich in einem permanenten Reorganisationsprozess. Die betrieblichen Restrukturierungen und die ökonomische Krisenbewältigung hätten, so lautet die zentrale These, vielfältige Chancen zur gleichstellungspolitischen Weichenstellung geboten – Chancen, die praktisch flächendeckend verpasst wurden. Als zentrale Verursacher macht die Fallstudie neben dem Fehlen partizipativer Organisationsstrukturen die (männlichen) Führungskräfte als Strukturgeber von betrieblicher Reorganisation aus. Deren Gestaltungswille, der durch die Finanzkrise besonders gefordert war, blieb auf das Mantra der Kostenreduktion eingeengt. Alle Initiativen für eine neue Führungskultur blendeten Geschlechterpolitik als integralen Pfad einer innovativen Struktur- und Organisationsgestaltung aus. Das könnte sich als eine gravierende Blockade in der neuerlich anstehenden Reorganisation des Unternehmens erweisen.

Details
Schlagworte

Titel: Geschlechterpolitik in Krisenzeiten
Autoren/Herausgeber: Hildegard-Maria Nickel, Andreas Heilmann, Hasko Hüning, Max Lill
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783836087698

Seitenzahl: 233
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 303 g
Sprache: Deutsch

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