Erweiterte
Suche ›

Gesellschaft als imaginäre Institution

Entwurf einer politischen Philosophie

Suhrkamp,
Taschenbuch
20,00 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Schwierigkeiten, die sich dem revolutionären Entwurf einer Aufhebung der Entfremdung entgegenstellen, liegen Castoriadis zufolge darin, daß das abendländische Denken die Seinsweise des Gesellschaftlich-Geschichtlichen verkennt und verkennen muß. Das philosophische und wissenschaftliche Denken beruht auf einer Onto-Logik, die das Neue, Schöpferische radikal ausschließt. Anhand einer Lektüre von Platons Timaios zeigt Castoriadis, wie die Philosophie die logisch-ontologischen Fundamente dafür gelegt hat, daß das geschichtliche Anderswerden durch die Institution einer metrischen, ›veräumlichten‹ Zeit auf die bloße Wiederholung des schon Vorhandenen reduziert werden konnte. Castoriadis zeigt im einzelnen, welche Operationen (nicht im Sinne einer transzendentalen Konstitution, sondern einer gesellschaftlich-geschichtlichen Institution) immer schon vollzogen sein müssen, damit die Welt als Ensemble identischer Elemente, die sich beliebig zu Mengen vereinigen und in Teilmengen zerlegen lassen, vorgestellt werden kann.

Details
Schlagworte

Titel: Gesellschaft als imaginäre Institution
Autoren/Herausgeber: Cornelius Castoriadis
Übersetzer: Horst Brühmann
Aus der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Ausgabe: 4. Auflage

ISBN/EAN: 9783518284674
Originaltitel: L'institution imaginaire de la société
Originalsprache: Französisch

Seitenzahl: 613
Format: 17,7 x 10,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 357 g
Sprache: Deutsch

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht