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Gesinnungswandel als Antwort auf die ökologische Krise

Was die Pädagogik beitragen kann

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0 (15 NP), Philipps-Universität Marburg (Fachbereich 21: Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Proseminar: Mensch - Natur: Einführung in die Naturpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: [.] Alte Begriffe werden verdrängt, was die Frage aufwirft, ob uns damit auch.

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Hauptbeschreibung

Titel: Gesinnungswandel als Antwort auf die ökologische Krise
Autoren/Herausgeber: Janka Vogel
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640594276

Seitenzahl: 28
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0 (15 NP), Philipps-Universität Marburg (Fachbereich 21: Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Proseminar: Mensch - Natur: Einführung in die Naturpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: [.] Alte Begriffe werden verdrängt, was die Frage aufwirft, ob uns damit auch ein
Stück Kulturgut oder Lebensgefühl verlorengeht. Mit aussterbenden Wörtern scheinen
ganze Sinnzusammenhänge auszusterben und der Wandel der „Gesinnung“ gehört
offensichtlich dazu. Der Schwund jenes Worte, zurückführbar auf „Sinn“, ist ein Beispiel
für ein viel tiefer liegendes Problem in unserer modernen Gesellschaft, nämlich für den
Verlust von Sinn.
Sollten wir eine Ge-Sinnung also verstehen als die Art und Weise, wie jeder Mensch seinem Leben Sinn zu geben versteht, was ihn antreibt und womit er seine Taten
begründet? Kutting versteht Gesinnung als die jeweilige, innere Haltung einer Person. Eine Gesinnung können wir als etwas individuell Verschiedenes und zugleich als
etwas Flexibles wahrnehmen. Nur so erlangt die Forderung nach einem Wandel der
Gesinnung ihre Bedeutung. Die Absicht des Wandels impliziert die Wandelbarkeit des
betreffenden Sachverhaltes. Wieso ist aber von einem notwendigen Wandel überhaupt
die Rede?
Auch der Begriff des „Wandels“ ist kein häufig gebrauchtes Wort in der deutschen
Sprache. Sollte es damit zusammenhängen, dass für uns „(sich) wandeln“, bzw.
„Wandel“ keine Bedeutung mehr hat? Besteht keine Notwendigkeit zu einem Wandel
und deshalb auch nicht die Notwendigkeit zum Gebrauch dieses Wortes? Der Wandel
als eine Umkehr vor dem Abgrund, als ein Wenden in der Sackgasse ist nötiger denn
je, wenn man die politische, ökologische und soziale Schieflage unserer Welt ins Auge
fasst.
Die Welt als ein System von unbelebter und belebter Natur, von Pflanzen und
Tieren, von Naturgesetzen und Naturkatastrophen und als die Heimat der Menschheit
stehe vor dem Abgrund, prophezeien Ökologen, Sektierer und Pessimisten. Was ist
dran an dieser These und wie kann man der möglicherweise drohenden „ökologischen
Apokalypse“ begegnen? Sind möglicherweise wir Menschen aufgefordert, Schritte
vom Abgrund weg zu gehen, hin in eine neue Zukunft; wir Menschen mit Gefühlen, Einstellungen
und Verstand? Die Zukunft unserer Welt wird davon abhängen, wie viele
oder wenige Schritte die Einzelnen tun, um sich vom Abgrund zu entfernen. Und das
wiederum hängt mit ihrer Gesinnung zusammen; dem Sinn, den sie für sich und ihr Leben entdecken.
Jenen Sinn zu finden und zu leben, ist Teil der Inhalte einer neuen Pädagogik.
Kann sie beim „Wandel(n)“ der Ge-Sinnung helfen? Welchen Betrag vermag sie in der
heutigen Gesellschaft zu leisten, welchen sollte sie in der zukünftigen leisten?

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