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Gesprächsforen im Internet - Eine deskriptive Analyse über die Nutzung von Suizidforen

Sind User einer Gefahr ausgesetzt oder können sie einen Nutzen daraus ziehen?

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend von der Digitalisierung von Informationen wurde das neue Medium „Internet“ entwickelt, womit ein großes Potential geschaffen wurde. Es erlaubt uns „nahezu unglaubliche.

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Hauptbeschreibung

Titel: Gesprächsforen im Internet - Eine deskriptive Analyse über die Nutzung von Suizidforen
Autoren/Herausgeber: Stephanie Sasse
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640299447

Seitenzahl: 154
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend von der Digitalisierung von Informationen wurde das neue Medium „Internet“ entwickelt, womit ein großes Potential geschaffen wurde. Es erlaubt uns „nahezu unglaubliche Mengen an Informationen rund um den Globus zu senden und zur Verfügung zu stellen“ (Fiedler, 2003, S. 21). Wenn diese Informationstechnologie zuerst auch nur wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und militärischen Nutzen hatte, so ist sie nun auch im menschlichen Alltag angekommen.
Kaum ein Mensch kann sich heutzutage das Internet mehr aus dem Leben wegdenken, zumal sich unser Alltag immer mehr „online“ abspielt, als im realen Leben. Menschen kaufen Lebensmittel und andere Waren im Internet ein, er- und versteigern Dinge bei Online-Auktionen, lesen die neuesten Nachrichten im „web“ und buchen ihre Urlaubsreisen online. Zwischendurch werden E-Mails gelesen und geschrieben und/oder man unterhält sich mit einem neuen oder alten Chat-Partner (Winkel, 2005). Nach Ott und Eichenberg (1999, S. 19) „steht [das Internet] mittlerweile […] an der Schwelle zu einem neuen Massenkommunikationsmedium“. Egal ob aus beruflichen oder privaten Gründen – 9,9 Millionen Deutsche nutzen es regelmäßig. Castells (2001) spricht in diesem Zusammenhang von einer „informationstechnologischen Revolution“ (zitiert nach Fiedler, 2003, S. 22), zumal es in vielen Bereichen zu nachhaltigen Veränderungen geführt hat.
Aufgrund der Dienste, Anwendungen und Nutzungsmöglichkeiten des Netzes, können sich Menschen sowohl Zugänge zu Ressourcen unterschiedlichster Themen verschaffen (Informationsmedium), als auch sich per E-Mail, Chat, Videokonferenzen und weiteren Kommunikationsmitteln via Internet unterhalten (Kommunikationsmedium) (Eichenberg, 2004a). Ebenso besteht die Möglichkeit, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die eine ernsthafte und persönlich bedeutsame Relevanz haben. Menschen unterhalten sich über Inhalte, „die im Alltag tabuisiert und verdrängt werden, die Angst machen und Hilflosigkeit auslösen“ (Winkel, 2005, S. 14), weil sie sich im Netz durch die Anonymität sicher fühlen. Hierzu gehört neben Krankheiten, Sterben und Tod vor allem das Thema „Suizid“, welches „trotz einer gewissen Tabuisierung – Teil der gesellschaftlichen Alltagskommunikation ist“ (Fiedler & Neverla, 2003, S. 558). [.]

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