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Global Governance

Weltordnung im Wandel

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Kurzbeschreibung

Diese Arbeit befasst sich mit einem Themenbereich aus der politikwissenschaftlichen Disziplin der internationalen Politik: der Regierbarkeit der Welt. Die konkrete Fragestellung bezieht sich dabei auf die Struktur des internationalen Systems:
Ist die Weltordnung von heute durch einen Wandel des Westfälischen Staatensystems in eine Global Governance- Architektur gekennzeichnet?
Zur Beantwortung dieser Frage stützt sich diese Arbeit auf folgende Thesen:
Erstens wird von dynamischen Prozessen ausgegangen, die das heutige internationale System prägen. Zum einen sind damit Prozesse rund um das Phänomen der Globalisierung gemeint, zum anderen, rund um die sich im internationalen System befindenden Akteure. Hierbei ist nämlich ein Anstieg von verschiedenen, neuen im internationalen System sich bewegenden Akteuren zu beobachten, welche neben den Staaten das internationale System mitzubestimmen scheinen. Diese Akteure sind untereinander durch immer dichter werdende Interdependenz- Strukturen verbunden.
Eine weitere These dieser Arbeit bezieht sich darauf, dass genau diese beiden Prozesse miteinander in Verbindung stehen:
Es ist nämlich gerade auch die Globalisierung, die im Verhalten der Akteure eine zentrale Rolle spielt. Wegen ihr geraten die Staaten zunehmend in Bedrängnis und ihre Handlungsmöglichkeiten werden immer weiter eingeschränkt. Auch der Wettbewerb von Unternehmen auf globaler Ebene oder auch ökologische Probleme sind exemplarische Handlungsfelder, die dringend einer Lösung bedürfen. Mithin fehlt es in vielen Bereichen des internationalen Systems an den erforderlichen global wirkenden Maßnahmen. So ist es eine weitere These, dass derartige Lösungen und Maßnahmen von globaler Entfaltungskraft sein müssen.
In weiterer Folge wird die These vertreten, dass das Ende des Ost- West- Konfliktes zu tiefen Umbrüchen und Veränderungen im internationalen System geführt hat. Für die Bearbeitung der Fragestellung ist dies von besonderer Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund werden zwei Weltordnungs-Modelle näher betrachtet: das „alte“ Westfälische Staatenmodell und die vielleicht „neue“ Global Governance- Architektur. Die Debatte um Global Governance gewinnt durch die Involvierung neuer, starker Akteure besondere Bedeutung. Bislang bestimmten die Staaten als zentrale Akteure das internationale System – eine internationale Organisation (IO) war die einzig mögliche Integrationsform.
Heute erweist sich diese Form von Integration aber als unzureichend.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Global Governance
Autoren/Herausgeber: Manuela Bösch
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783738649079

Seitenzahl: 144
Format: 29,7 x 21 cm
Gewicht: 703 g
Sprache: Deutsch

Manuela Bösch:
Manuela Bösch hat vor ihrem Studium an der Universität Passau das Bundesgymnasium in Schärding besucht und dort mit der Matura abgeschlossen. Von 2002 – 2007 studierte sie an der Universität Passau Politikwissenschaften, Romanische Kulturwissenschaften (von Italien) und im Nebenfach Rechtswissenschaften. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums ist sie seit 2007 mit der Führung eines eigenen Unternehmens betraut. Seit 2002 ist sie außerdem in der Erwachsenenbildung (Italienisch für Erwachsene) und als Trainerin für Englisch in Firmen tätig. Ihre beruflichen Interessen gelten den Fremdsprachen, der Pädagogik und der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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