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Grundlagen der Psychologie. Eignungsdiagnostische Fehleinschätzungen

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, Note: 3,7, Europäische Fernhochschule Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Tagtäglich werden Urteile gefällt. Sie verhelfen zu Entscheidungen und sind somit wichtiger Bestandteil von Entwicklungen. Da Entscheidungen oft mit gravierenden Konsequenzen verbunden.

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Hauptbeschreibung

Titel: Grundlagen der Psychologie. Eignungsdiagnostische Fehleinschätzungen
Autoren/Herausgeber: Patrick Kubiak
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783668120129

Seitenzahl: 23
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, Note: 3,7, Europäische Fernhochschule Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Tagtäglich werden Urteile gefällt. Sie verhelfen zu Entscheidungen und sind somit wichtiger Bestandteil von Entwicklungen. Da Entscheidungen oft mit gravierenden Konsequenzen verbunden sind, sollten Urteile sorgfältig und wenig fehlerbehaftet beschlossen werden.
Ob der Finanzberater, der Gewinn- und Umsatzentwicklung von Unternehmen beurteilt, um eine gewinnbringende Anlagestrategie zu entwickeln oder der Verbraucher, der sich Angebote einholt und abgleicht, um das für ihn ideale Produkt zu erwerben. Beide bewerten erst die eingeholten Informationen und fällen als Ergebnis aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen ihre Urteile. Selten ist es allerdings der Fall, dass sich solche Urteilsprozesse durch Vollständigkeit und Transparenz auszeichnen. Vielmehr ist man aufgrund der Rahmenbedingungen als Verbraucher oder auch als Führungskraft, Politiker bzw. Finanzberater uvm. gezwungen, Abkürzungen der Prozesse vorzunehmen. Unzuverlässige Daten, Entscheidungskomplexität und vor allem der Zeitdruck sowie der Zwang zur Entscheidung lassen eine fundierte Entscheidung aus ökonomischer Sicht gar nicht mehr zu. Durch das Benutzen von Abkürzungen bzw. Faustregeln lässt sich zwar Zeit einsparen, auf der anderen Seite hingegen können dadurch auch eignungsdiagnostische Fehleinschätzungen resultieren. Kahneman spricht hierzu in seinem Buch „Schnelles Decken, langsames Denken“, das im Jahr 2012 erschienen ist, von zwei verschiedenen Systemen. Das erste System läuft laut ihm weitgehend automatisch und das zweite System wird von uns systematisch gesteuert und benötigt unsere Aufmerksamkeit.
Der Begriff Eignungsdiagnostik ist der „Sammelbegriff für Verfahren zur Messung von Kompetenzen und Verhalten, mit Bezug auf Bildungswege oder auf eine berufliche Passung“ (siehe Wiesner Kulovitz 2014) und beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie man seinen optimalen Bewerber aus vielen Alternativen herauskristallisieren kann. Es gilt sich allerdings auch kritisch mit der Thematik auseinanderzusetzen, warum Fehleinschätzungen überhaupt ein Problem darstellen und weshalb Faustregeln wie Heuristiken, die die Entscheidungskomplexität minimieren, zu systematischen Fehlurteilen führen können.

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