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Gruppenunterricht und kooperatives Lernen. Methoden, praktische Beispiele

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Akademische Arbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Lernpsychologie, Intelligenzforschung, Note: 1,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Schulunterricht und dessen Methoden werden immer wieder von Firmen und Unternehmen kritisiert. Gleichzeitig wird die Forderung nach einer.

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Hauptbeschreibung

Titel: Gruppenunterricht und kooperatives Lernen. Methoden, praktische Beispiele
Autoren/Herausgeber: Jörg Wegner
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656801139

Seitenzahl: 85
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Akademische Arbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Lernpsychologie, Intelligenzforschung, Note: 1,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Schulunterricht und dessen Methoden werden immer wieder von Firmen und Unternehmen kritisiert. Gleichzeitig wird die Forderung nach einer umfassenden Kompetenzvermittlung an die Schule gestellt. In Folge dessen werden „neue“ Unterrichtsmethoden wie z.B. Gruppenunterricht und kooperative Lernformen zur Kompetenzvermittlung und –förderung verlangt. Diese Methoden sind nicht erst in heutiger Zeit auf Drängen der Wirtschaft entstanden und erfunden worden, sondern sind in der Geschichte der Pädagogik wiederzufinden.
Dennoch müssen die heutigen Unterrichtsmethoden neu überdacht werden. Dazu greife ich die Rahmenrichtlinien und Bildungsverordnungen heraus und betrachte den heutigen Unterricht, unter den Gesichtspunkt, ob dieser den Ansprüchen der Wirtschafts- und Arbeitswelt genügt. In diesen Bezug werden unterschiedliche Betrachtungen von Unterricht, Lernen und Unterrichtsgestaltung mit einbezogen.
Der Gedanke vom kooperativen Lernen ist nicht erst in der heutigen Zeit entstanden. Man muss beim Rückblick in die Geschichte den Begriff des kooperativen Lernens weiter fassen und auch Kleingruppenarbeit und Gruppenunterricht betrachten.
Schon in den Reformschulen wurde Gruppenunterricht gehalten. Dies geschah meist, um einen Lehrermangel auszugleichen. In dieser Unterrichtsform wurden die Klassen in kleine Gruppen aufgeteilt und ältere Schüler übernahmen die Beaufsichtigung und belehrten jüngere Schüler. Ähnliche Aufteilungen findet man auch an Jesuitengymnasien, in denen die Klassen in 10er Gruppen eingeteilt wurden. Auch hier übernahmen ältere Schüler Aufgaben des Lehrers.
Im 18./19. Jahrhundert wurde Gruppenunterricht meist aus organisatorischen Gründen betrieben. Bell und Lancaster kombinierten in Großbritannien leistungsstärkere und leistungsschwächere Schüler, um ein Helferprinzip aus arbeitsökonomischen Gründen zu schaffen. Andere Gründe für Gruppenunterricht zeigte der Franziskaner P.G. Girard im gleichen Jahrhundert. Er versuchte durch die Vermischung von Kindern armer und reicher Eltern soziale Barrieren abzubauen. Gerade an kleinen Schulen mit hohen Schülerzahlen und wenigen Lehrern wurde diese Unterrichtsform in jahrgangsübergreifenden Klassen angewendet. Nur wenige Pädagogen berücksichtigten soziale Aspekte in der Gruppenarbeit, wie z.B. der schon erwähnte P.G. Girard.

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