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Heine und die Nachwelt - Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern / Heine und die Nachwelt Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern Bd. Band III

Texte und Kontexte, Analysen und Kommentare / Texte und Kontexte, Analysen und Kommentare. Band III: 1957–2006.

Schmidt, Erich,
Buch
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Kurzbeschreibung

Der dritte und letzte Band der Wirkungsgeschichte Heines in den deutschsprachigen Ländern umfasst den Zeitraum von 1957 bis 2006. Die ersten Jahrzehnte sind geprägt durch die deutsche Spaltung. In der DDR wird Heine als sozialistischer Nationalautor gefeiert, als Vorbild gepriesen und durch eine Gesamtausgabe geehrt. In der Bundesrepublik hingegen beginnt erst in den späten sechziger Jahren eine intensive Beschäftigung, bei der die alten Vorurteile der Antisemiten, Nationalisten und Krausianer überwunden werden und ein neues Bild des Dichters entwickelt wird. Diese Phase der Wirkungsgeschichte wird erstmals umfassend in über 150 Texten – Kritiken, Essays, Feuilletons, Reden, literaturwissenschaftlichen Beiträgen, Gedichten – dokumentiert. Ein ausführlicher Darstellungsteil analysiert die Texte und zieht darüber hinaus zahlreiche weitere Typen von Wirkungszeugnissen heran.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Heine und die Nachwelt - Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern / Heine und die Nachwelt Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern
Autoren/Herausgeber: Dietmar Goltschnigg, Hartmut Steinecke (Hrsg.)

ISBN/EAN: 9783503079933
Originalsprache: Deutsch

Seitenzahl: 837
Format: 23,5 x 15,8 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 1,337 g
Sprache: Deutsch

Der dritte und letzte Band der Wirkungsgeschichte Heines in den deutschsprachigen Ländern umfasst den Zeitraum von 1957 bis 2006. Die ersten Jahrzehnte sind geprägt durch die deutsche Spaltung. In der DDR wird Heine als sozialistischer Nationalautor gefeiert, als Vorbild gepriesen und durch eine Gesamtausgabe geehrt. In der Bundesrepublik hingegen beginnt erst in den späten sechziger Jahren eine intensive Beschäftigung, bei der die alten Vorurteile der Antisemiten, Nationalisten und Krausianer überwunden werden und ein neues Bild des Dichters entwickelt wird: im Spannungsfeld von Artistik und politischem Engagement, von Judentum, Deutschtum und Kosmopolitismus. Der Weg zur Kanonisierung ist bereits vor der Wende klar erkennbar, er wird in den zahlreichen Feiern zu den Jubiläen 1997 und 2006 eindrucksvoll fortgeführt.
Diese Phase der Wirkungsgeschichte wird erstmals umfassend in über 150 Texten – Kritiken, Essays, Feuilletons, Reden, literaturwissenschaftlichen Beiträgen, Gedichten – dokumentiert. Ein ausführlicher Darstellungsteil analysiert die Texte und zieht darüber hinaus zahlreiche weitere Typen von Wirkungszeugnissen heran: Denkmäler, bildliche Darstellungen, die Streitigkeiten um seine Präsenz im öffentlichen Raum und um die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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