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Honoraransprüche des gewerblichen Erbensuchers in Deutschland und Österreich

Zur Begrenzung des Rechtsinstituts der Geschäftsführung ohne Auftrag

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Kurzbeschreibung

Nachdem die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu dem Rechtsinstitut der Geschäftsführung ohne Auftrag lange Zeit durch die Ausweitung des Anwendungsbereichs gekennzeichnet war, ist in den letzten Jahren eine gegenläufige Tendenz zu beobachten. Insbesondere im Rahmen der Entwicklung der auch-fremden Geschäfte zeigt sich das Bestreben den Anwendungsbereich wieder zurückzuführen. Anders als der Oberste Gerichtshof in Österreich schloss der Bundesgerichtshof mit Verweis auf die Risikoverteilung im Privatrecht den Anwendungsbereich des Rechtsinstituts im sogenannten Erbensucherfall von vorneherein aus. Die Kernfragestellung der Untersuchung ist, ob sich ein Ausschluss des Anwendungsbereichs der Geschäftsführung ohne Auftrag in den Erbensucherfällen über eine tatbestandsimmanente Argumentation ohne Rekurs auf allgemeine Grundsätze erreichen lässt. Daneben wird auch die Geschäftsführung ohne Auftrag nach österreichischem Recht untersucht. Ziel der Arbeit ist es, die Geschäftsführung ohne Auftrag in ihren ursprünglichen Anwendungsbereich zurückzuführen.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Honoraransprüche des gewerblichen Erbensuchers in Deutschland und Österreich
Autoren/Herausgeber: Semina Kossek
Aus der Reihe: Europäische Hochschulschriften - Reihe II
Ausgabe: 1. Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783631609712

Seitenzahl: 332
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 430 g
Sprache: Deutsch

Semina Kossek wurde in Remscheid geboren. Nach der Ausbildung zur Industriekauffrau studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Im Jahr 2010 legte sie das Assessorexamen ab.

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