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Ich war doch noch so klein - die Hölle auf Erden in einem katholischen Kinderheim

Ein Tatsachen - Roman - Auf ewig hinter seelische Gitter gesperrt

Verlag DeBehr,
Buch
9,95 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen
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Kurzbeschreibung

"Wieder zerrte mich die Nonne an der Hand hinter sich her, ich konnte ihren großen Schritten kaum folgen. Wir kamen zu der kleinen Gruppe. Die Nonne, die diese Gruppe leitete, sah auch nicht freundlicher aus. „Hier bringe ich einen Trotzkopf!“, sagte die Nonne, die mich an der Hand hielt, zu der anderen Nonne. „Ich glaube, diese verzogene Göre braucht noch eine anständige Erziehung!“, fügte sie noch hinzu, was immer das auch heißen sollte. „Ich bin kein Trotzkopf und keine verzogene Göre, ich will nur zu meiner Mama!“, weinte ich wieder los. Die Nonne, die mich jetzt übernommen hatte, haute mir mit der Hand sofort auf den Mund und das so fest, dass mir die Lippe dabei aufplatzte. „Du wirst hier lernen, dich zu fügen, kleines Fräulein!“, schnauzte sie mich an. Noch nie vorher hatte mich jemand geschlagen. Wie vom Donner gerührt, hörte ich augenblicklich auf zu weinen. Meine Lippe blutete stark. In meinem kleinen Kinderherz zerbrach etwas genau in diesem Moment." Ein Kinderheim - es soll ein Ort sein, an welchem Kinder behütet aufwachsen können, wenn das Elternhaus Sicherheit und Liebe nicht geben kann oder will. Doch das katholische Heim, in welchem die kleine Marina im Alter von fünf Jahren aufgenommen wurde, war kein zu Hause - es war die Hölle auf Erden. Schläge, Demütigungen, Verachtung standen auf der Tagesordnung. Und es wurde noch schlimmer. Für viele Betreuer waren die Kinder des Heimes Ausgeburten, unwürdig, wie Dreck. So erlebte Marina, wie unmenschlich Menschen sein können, denen das größte Gut überhaupt - ein unschuldiges Kind - anvertraut wurde. Der Hass und die unglaubliche Eiseskälte verfolgen die Autorin seelisch noch heute. Dieses Trauma zu bewältigen ist so gut wie unmöglich. Mit ihrem unglaublichen Buch über ihre Kindheit in den Fängen der Nonnen und Heimerzieher setzt sie ein Mahnmal für all jene, die dieses oder ähnliche Schicksale teilten. Wir dürfen nicht vergessen. Und wir alle müssen auf die Schwächsten der Gesellschaft achten - auf die Kinder. Wer erfährt, dass mitten unter uns Kinder zwangssterilisiert wurden, wird erschüttert sein. Dieses Buch ist wohl eines der erschreckendsten und traurigsten.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Ich war doch noch so klein - die Hölle auf Erden in einem katholischen Kinderheim
Autoren/Herausgeber: Marina Roggenkamp, Verlag DeBehr (Hrsg.)
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783941758643

Seitenzahl: 124
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Buch
Sprache: Deutsch

Marina Roggenkamp - ihre Hölle begann im Alter von 5 Jahren. Als kleines Mädchen kam sie in ein katholisches Kinderheim. Dort hätte sie wohlbehütet aufwachsen sollen, doch die Realität entsprach mitnichten dem Bild einer fürsorglichen Umgebung. Heute hat sie den Mut gefasst, ihren Schmerz von der Seele zu schreiben - als Mahnmal für all die verlorenen Kinder, denen es so erging wie ihr.

Ein Kinderheim - es soll ein Ort sein, an welchem Kinder behütet aufwachsen können, wenn das Elternhaus Sicherheit und Liebe nicht geben kann oder will. Doch das katholische Heim, in welchem die kleine Marina im Alter von fünf Jahren aufgenommen wurde, war kein zu Hause - es war die Hölle auf Erden. Schläge, Demütigungen, Verachtung standen auf der Tagesordnung. Und es wurde noch schlimmer. Für viele Betreuer waren die Kinder des Heimes Ausgeburten, unwürdig, wie Dreck. So erlebte das kleine Kind, wie unmenschlich Menschen sein können, denen das größte Gut überhaupt - ein unschuldiges Kind - anvertraut wurde. Der Hass und die unglaubliche Eiseskälte verfolgen die Autorin seelisch noch heute. Dieses Trauma zu bewältigen ist so gut wie unmöglich. Mit ihrem erschreckenden Buch über ihre Kindheit in den Fängen der Nonnen und Heimerzieher setzt sie ein Mahnmal für all jene, die dieses oder ähnliche Schicksale teilten. Wir dürfen nicht vergessen. Und wir alle müssen auf die Schwächsten der Gesellschaft achten - auf die Kinder.

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