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Integration, Kommunikation und Konfrontation in Recht und Staat.

Gesammelte Aufsätze. Hrsg. von Stephan Kirste / Helen Brugger.

Duncker & Humblot,
Buch
98,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Der Band enthält Untersuchungen zu zentralen Fragen des liberal-kommunitaristischen Rechtsstaats und legt zugleich Zeugnis vom Facettenreichtum der Arbeiten des 2010 verstorbenen Heidelberger Rechtsphilosophen und Staatsrechtlers Winfried Brugger ab. Orientierung für die Integration rechtlicher Probleme geben Menschenwürde, Menschenrechte und Gemeinwohl. Liberalität zeigt sich in der Offenhaltung des kommunikativen Prozesses gerade auch für herausfordernde und provokative Auffassungen. Kontrovers bleiben Fragen von Freiheit und Sicherheit im Staat, von der Nähe oder Distanz von Staat und Religion und nicht zuletzt die Frage des Folterverbots. Indem Brugger in Titel und Aufbau dieser Aufsatzsammlung nicht den dialektischen Dreischritt von ursprünglicher Einheit in der Integration, Antithese in der Konfrontation und Synthese in der Kommunikation gewählt hat, wird deutlich, dass er seine Antworten nicht als abschließend, sondern als Beiträge zur Rationalität der Auseinandersetzung verstanden wissen wollte. In diesem Sinne ist dieser Band Bruggers Vermächtnis.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Integration, Kommunikation und Konfrontation in Recht und Staat.
Autoren/Herausgeber: Winfried Brugger, Stephan Kirste, Helen Brugger (Hrsg.)
Aus der Reihe: Schriften zum Öffentlichen Recht
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783428140961

Seitenzahl: 401
Format: 23,3 x 15,7 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 545 g
Sprache: Deutsch

Stephan Kirste ist ordentlicher Universitätsprofessor für Rechts- und Sozialphilosophie an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg und Vorsitzender der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie. Zuvor war er Dekan der Deutschsprachigen Fakultät für Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften an der Deutschsprachigen Andrássy Gyula Universität Budapest. Er hat sich 2004 in Heidelberg habilitiert und erhielt die venia legendi für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie, Verfassungsgeschichte der Neuzeit und Rechtssoziologie. Promoviert wurde er von der Juristischen Fakultät der Universität Freiburg. Er war 2006 Gastprofessor an der University of Virginia und ist seit 2001 Gastprofessor an verschiedenen Brasilianischen Universitäten. Neben zahlreichen Aufsätzen und Sammelbänden zu öffentlich-rechtlichen, rechtsphilosophischen, verfassungsvergleichenden und verfassungsgeschichtlichen Themen, sind 2010 seine »Einführung in die Rechtsphilosophie« und bei Duncker & Humblot eine Monographie zu Recht und Zeit erschienen.
Helen Brugger studierte Rechtswissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität (erstes Staatsexamen 2010) und an der Genfer Universität („Certificat de droit transnational“ 2007). Nach dem Referendariat am Landgericht Heidelberg mit Stationen in Stuttgart, Berlin und an der Deutschen Botschaft in Paris folgte im April 2013 das zweite Staatsexamen. Seit August 2013 ist sie DAAD-geförderte LL.M.-Studentin an der Georgetown University in Washington, D.C., USA. Neben Studium und Referendariat arbeitete sie 5 Jahre lang in einer großen Anwaltskanzlei im Bereich Arbeitsrecht, sowie über mehrere Semester als AG-Leiterin im Zivilrecht an der Universität Heidelberg und zeitweise als akademische Mitarbeiterin und Korrekturassistentin im Öffentlichen Recht an der Universität Mannheim.

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