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Jahrbuch Denknetz 2009

Krise. Global, lokal, fundamental

von
Edition 8,
Buch
16,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Krise ist angekommen. Angekommen im Bewusstsein der Menschen, in der Berichterstattung und nun auch – statistisch signifikant – in der so genannten Realwirtschaft. Von einer Jahrhundertkrise ist die Rede, vereinzelt werden gar Vergleiche mit der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre gezogen. Aber setzt nun automatisch das grosse Nachdenken ein?
Zweifelsohne hat sich jene marktradikale Vorstellung heute diskreditiert, wonach Märkte umso effektiver und letztlich zum Wohle aller wirken, je ungezügelter sich die Akteure auf ihnen bewegen können. Aber erweitert sich dadurch automatisch schon der Spielraum für eine grundlegende Kritik der sozioökonomischen Verfassung unserer Gesellschaft? Zweifel sind angebracht. Denn während die sozialen und ökonomischen Folgen der Krise immer deutlicher zu Tage treten, ist allerorten längst schon wieder umtriebiges Business as usual zu verspüren. Durchhalteparolen auf der einen, heimatfrontliche Beschwörungen der Wirtschaftsstandorte auf der anderen Seite lassen befürchten, dass wir uns auf eine lange Phase verschärfter sozialer Auseinandersetzungen einstellen müssen. Gegen solcherlei Krisenbewältigung stellen die AutorInnen des fünften Denknetz-Jahrbuches Reflexionen, Ursachenanalysen und Alternativentwürfe zur Diskussion

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Jahrbuch Denknetz 2009
Autoren/Herausgeber: Denknetz (Hrsg.)
Ausgabe: 1., erste Auflage 2009

ISBN/EAN: 9783859901490

Seitenzahl: 224
Format: 24,5 x 15 cm
Produktform: Buch
Gewicht: 250 g
Sprache: Französisch, Deutsch

Das Denknetz ist ein Forum für aktuelle Debatten zur Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitspolitik. Es ist den Grundwerten der Freiheit, Gleichheit und Solidarität verpflichtet. Die Initiantinnen und Initianten kommen aus Wissenschaft, aus Gewerkschaften, aus politischen Bewegungen, aus NGOs und aus kritischen Zeitschriftenprojekten.
www.denknetz-online.ch

Die Krise ist angekommen. Angekommen im Bewusstsein der Menschen, in der Berichterstattung und nun auch – statistisch signifikant – in der so genannten Realwirtschaft. Von einer Jahrhundertkrise ist die Rede, vereinzelt werden gar Vergleiche mit der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre gezogen. Aber setzt nun automatisch das grosse Nachdenken ein?
Zweifelsohne hat sich jene marktradikale Vorstellung heute diskreditiert, wonach Märkte umso effektiver und letztlich zum Wohle aller wirken, je ungezügelter sich die Akteure auf ihnen bewegen können. Aber erweitert sich dadurch automatisch schon der Spielraum für eine grundlegende Kritik der sozioökonomischen Verfassung unserer Gesellschaft? Zweifel sind angebracht. Denn während die sozialen und ökonomischen Folgen der Krise immer deutlicher zu Tage treten, ist allerorten längst schon wieder umtriebiges Business as usual zu verspüren. Durchhalteparolen auf der einen, heimatfrontliche Beschwörungen der Wirtschaftsstandorte auf der anderen Seite lassen befürchten, dass wir uns auf eine lange Phase verschärfter sozialer Auseinandersetzungen einstellen müssen. Gegen solcherlei Krisenbewältigung stellen die AutorInnen des fünften Denknetz-Jahrbuches Reflexionen, Ursachenanalysen und Alternativentwürfe zur Diskussion

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