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Jim Crow Laws - ein Vergleich zwischen den Staaten Mississippi und Louisiana

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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Kultur und Landeskunde, Note: 2,0, Universität Passau, Veranstaltung: Hauptseminar: Big & Small Gorvernment, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur über die Geschichte der Schwarzen in den USA wird Mississippi oftmals als eifrigster Staat in.

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Hauptbeschreibung

Titel: Jim Crow Laws - ein Vergleich zwischen den Staaten Mississippi und Louisiana
Autoren/Herausgeber: Eva Butscher
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638314794

Seitenzahl: 23
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Kultur und Landeskunde, Note: 2,0, Universität Passau, Veranstaltung: Hauptseminar: Big & Small Gorvernment, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur über die Geschichte der Schwarzen in den USA wird Mississippi oftmals als eifrigster Staat in Bezug auf Rassentrennung und -diskriminierung genannt. Auch die Masse der Schriften speziell zu diesem Staat unterstützt diese Annahme. Eine genauere Untersuchung der sogenannten Jim Crow Laws Mississippis und eines anderen Südstaates könnten hier durch einen Vergleich Klärung bringen.
Für eine Gegenüberstellung bietet sich in diesem Fall Louisiana an, da die schwarze Bevölkerung vergleichbar hoch war. Zudem verfügte Louisiana sogar über mehr Rassentrennungsgesetze als Mississippi. Trotz ihrer geographischen Nähe unterscheiden sich die Staaten dennoch in einigen interessanten Punkten, beispielsweise durch eine signifikant andere Zusammensetzung der schwarzen Bevölkerung. Obendrein hebt sich Louisiana durch einen anderen geschichtlichen Hintergrund von Mississippi und weiteren Südstaaten ab, so dass sich letztlich genügend Anhaltspunkte für einen Vergleich ergeben.
Bereits bei der zeitlichen Einordnung der Jim Crow Ära zeichnen sich Unterschiede ab. Für den Historiker Comer Vann Woodward begann die strikte Rassentrennung etwa ab 1890 und dauerte bis zum Ende des Civil Rights Movement in den 60er Jahren. So sei während der Phase der Reconstruction - insbesondere in New Orleans - ein friedliches Miteinander üblich gewesen. 1 Der Historiker Howard Rabinowitz argumentiert hingegen, dass schon während der Reconstruction die Rassentrennung im Süden der USA weitverbreitet war und infolgedessen schon früher von einem Jim Crow System gesprochen werden kann. 2 Aufschlussreich bei einem Vergleich beider Staaten ist, wie und wann das Jim Crow System jeweils aufgebaut, entwickelt und vor allem erhalten wurde. Um einen Einblick in die Bereiche staatlich verordneter Rassentrennung zu bekommen, ist ein Splitten der Analyse je nach betroffenem Lebensbereich hilfreich. Interessant ist die genauere Untersuchung der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln, im sogenannten Jim Crow Car, da es sich zum einen um das bekannteste Gesetz handelt und zum anderen zu einem Gerichtsurteil mit einer großen Tragweite führte. Auch unbekanntere Aspekte wie Rassentrennung in Wohnvierteln oder ein Blick auf das Familienrecht sind lohnend, da es sich um besonders sensible Berührungspunkte zwischen Schwarz und Weiß handelte.
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