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Johann Philipp Lorenz Withof

Akademische Gedichte

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Kurzbeschreibung

Akademische Gedichte von Johann Philipp Lorenz Withof erschienen in letzte Bearbeitung 1783. Entstanden in der Mitte des 18. Jahrhunderts, gehörten sie zum Formenkreis der didaktischen Poesie, die ihren letzten Höhepunkt im Zeitalter der Aufklärung hatte. Mit seinen philosophischen Lehrgedichten gelang es Withof die Philosophie dieser Zeit in gefälliger und ansprechender Form einem Publikum näher zu bringen, dass sich wissbegierig mit den Gedanken eines Shaftesbury, Wolff oder Leibniz auseinandersetzte. Die Akademischen Gedichte stellen einen Höhepunkt der philosophischen Lehrdichtung dar, die mit ihren Wurzel weit in die Antike zurück reicht. Withof war Pädagoge und auch seine Gedichte unterstanden dem Ziel der erzieherischen Tätigkeit, die Menschen zum tugendhaften Leben zu bewegen. Glückseligkeit lässt sich nur hierdurch erringen.

Details
Autor

Titel: Johann Philipp Lorenz Withof
Autoren/Herausgeber: Johann Philipp Lorenz Withof, Albrecht Blank (Hrsg.)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783732291236

Seitenzahl: 376
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 653 g
Sprache: Deutsch

Johann Philipp Lorenz Withof:
Johann Philipp Lorenz Withof (1725-1789) gehörte zu den bedeutendsten philosophischen Lehrdichtern des 18. Jahrhunderts. Geboren in Duisburg als Sohn des Philologen Johann Hildebrand Withof, besuchte er das Gymnasium und die Universität in Duisburg. Nach Studienaufenthalten in Utrecht und Leiden, promovierte er 1747 in Duisburg. Ein Intermezzo als Arzt in Lingen stellte ihn genauso wenig zufrieden, wie das anschließende Hochschulamt an der Hohen Schule in Hamm. Durch seine wissenschaftlichen Arbeiten über die Fortpflanzung, die Haare und die Kastration erwarb er sich einen bedeutenden Ruf in Deutschland, der ihm die Aufnahme in "Die Deutsche Gesellschaft in Göttingen" einbrachte. Dazu beigetragen hatte sicherlich auch die 1752 erfolgte erste Veröffentlichung seiner philosophischen Lehrgedichte, die von allen Kritikern seiner Zeit wohlwollend bedacht wurden. Der Siebenjährige Krieg verhinderte eine Anstellung an einer größeren Universität. Er war froh 1763 an die Hohe Schule nach Burgsteinfurt wechseln zu können. Auch hier glänzte Withof durch eine herausragende Veröffentlichung über die Kindererziehung. Er wurde Hofrat und Leibarzt des regierenden Fürsten. Erst 1771 könnte er als Nachfolger seines Vaters endlich eine ordentliche Professur für Geschichte, Philosophie und Beredsamkeit in Duisburg erlangen. Diese Stellung hielt er inne bis zu seinem Tode 1789. bekannter als seine wissenschaftlichen Arbeiten machte ihn jedoch seine philosophischen Lehrgedichte, in denen er die Philosophie der frühen Aufklärung in ansprechender Form der Öffentlichkeit überreichte.
Albrecht Blank:
Arzt in Netphen

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