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Kein Ende des Sonderweges - Die Deutschen und ihr Staat

Vom Kriegsausbruch bis zur kleinen Wiedervereinigung

Hohenrain,
Buch
26,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Nach ihrer Selbstdarstellung kämpften die Sieger des Zweiten Weltkriegs gegen das ›absolut Böse‹, das wie der Wolf über die Lämmerherde über die friedliche Staatenwelt hergefallen war. Den Besiegten, so die ihnen auferlegte westliche Staatsdoktrin, gewährte der Siegergroßmut einen Neuanfang im geteilten Land, dessen Republiken sich jüngst in einem souveränen Gesamtstaat wiedervereinigen durften, freilich nicht ohne einigen ohnehin längst vollzogenen Gebietsverlusten zuzustimmen. Auch hier klaffen Abgründe zur Wirklichkeit: Verantwortlich für die Fortsetzung des zweiten Dreißigjährigen Krieges waren vornehmlich Großbritannien, Polen, die USA, die Sowjetunion und das Deutsche Reich. Die Umerziehung brachte eine unterwürfige, nationaler Interessenpolitik unfähige politische Klasse hervor. Die sich im Zuge der Vereinigung von West- und Mitteldeutschland eröffnende Chance neutraler Souveränität wurde vertan. Die Frage der deutschen Ostgebiete wurde durch die Verträge 1990/91 entgegen offizieller Lesart nicht geregelt, sondern nur außer Streit gestellt.

Details

Titel: Kein Ende des Sonderweges - Die Deutschen und ihr Staat
Autoren/Herausgeber: Ulrich Schwarze
Aus der Reihe: Veröffentlichungen der Stiftung Kulturkreis 2000
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783891800997

Seitenzahl: 448
Format: 24,5 x 17,5 cm
Produktform: Buch
Gewicht: 900 g
Sprache: Deutsch

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